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Interkulturelle Woche

Ziel der jährlichen bundesweiten Woche ist das Zusammenleben in Vielfalt auf der Basis der Grund- und Menschenrechte zu fördern und eine selbstbewusste Zivilgesellschaft zu stärken. Kirchengemeinden, Kommunen, Verbände, Organisationen, Initiativen, Schulen, Bildungsstätten usw. sind eingeladen, sich mit einer Veranstaltung oder einem ähnlichen Beitrag zu beteiligen. Ob Lesung oder Sportveranstaltung, ob gemeinsames Kochen oder religiöser Austausch, ob Kunstausstellung oder Trommelworkshop: Die Interkulturelle Woche ist ein hilfreicher Anlass die Willkommenskultur im Landkreis mit Leben zu füllen und weiter voranzubringen.

Die Interkulturelle Woche 2017 findet bundesweit von Sonntag, den 24. September, bis Samstag, den 30. September 2017 unter dem Motto „Vielfalt verbindet“ statt. Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin sind Städte und Gemeinden, Unternehmen, Vereine, Schulen, öffentliche Institutionen und soziale Träger aufgerufen, sich vom 15. - 29. September zu beteiligen. Veranstaltungsflyer als Download oder Veranstaltungsdetails siehe unten. Gerne können Sie kostenfrei gedruckte Flyer zur weiteren Verteilung anfordern, Mail: interkulturelle-woche@opr.de.

IKW-Plakat 2017
© Interkulturelle Woche 

Weitere Informationen erhalten Sie bei: Marlies Grunst, Integrationsbeauftragte (Tel.: 03391-688 7020), und Kerstin Brendler, Referentin für Flüchtlingsintegration (Tel. 03391-688 2229), Mail: interkulturelle-woche@opr.de
Weitere Informationen, Aktionsbeispiele oder Materialien zur IKW bundesweit: www.interkulturellewoche.de. Das diesjährige Heft zum Tag des Flüchtlings von Pro Asyl und den Flüchtlingsräten is in Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Vorbereitungsausschuss der Interkulturellen Woche entstanden.

Hintergrund

Rund 3500 Personen aus 110 Ländern lebten 2016 im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Damit liegt der Anteil ausländischer Mitbürger und Mitbürgerinnen bei etwa 3% und ist deutlich niedriger als der Bundesdurchschnitt von 11%. Rund die Hälfte kam nicht ganz freiwillig hierher: Längst haben die Auswirkungen von Krieg und Zerstörung den Brandenburger Nordwesten erreicht, zwischenzeitlich lebten rund 1700 Menschen vor Ort, die als Flüchtlinge hier ankamen. „Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt.“ ist ein Schlüssel gegen Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit, ein Schlüssel für Kennenlernen und Verständnis. Nur eine erfolgreiche Willkommenskultur in Ostprignitz-Ruppin kann dazu beitragen, die demografische Entwicklung abzufedern und damit dem Ruppiner Land und der Prignitz weiterhin als lebendigem Wirtschafts- und Lebensraum eine Zukunft zu geben. Allerdings: Heimat entsteht nur da, wo man sich wohlfühlt. Die Interkulturellen Wochen sollen Begegnungen zwischen Menschen fördern und dazu beitragen, dass aus Unbekannten geschätzte Nachbarn und Freunde werden.

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