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Interkulturelle Woche

Ziel der jährlichen bundesweiten Woche ist das Zusammenleben in Vielfalt auf der Basis der Grund- und Menschenrechte zu fördern und eine selbstbewusste Zivilgesellschaft zu stärken. Kirchengemeinden, Kommunen, Verbände, Organisationen, Initiativen, Schulen, Bildungsstätten usw. sind eingeladen, sich mit einer Veranstaltung oder einem ähnlichen Beitrag zu beteiligen. Ob Lesung oder Sportveranstaltung, ob gemeinsames Kochen oder religiöser Austausch, ob Kunstausstellung oder Trommelworkshop: Die Interkulturelle Woche ist ein hilfreicher Anlass die Willkommenskultur im Landkreis mit Leben zu füllen und weiter voranzubringen.

Die Interkulturelle Woche 2017 findet von Sonntag, den 24. September, bis Samstag, den 30. September 2017 statt.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Marlies Grunst, Gleichstellungsbeauftragte (Tel.: 03391-688 7020), und Kerstin Brendler, Referentin für Flüchtlingsintegration (Tel. 03391-688 2229), Mail: interkulturelle-woche@opr.de
Weitere Informationen zur IKW bundesweit: www.interkulturellewoche.de

Hintergrund
Rund 3500 Personen aus 110 Ländern lebten 2016 im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Damit liegt der Anteil ausländischer Mitbürger und Mitbürgerinnen bei etwa 3% und ist deutlich niedriger als der Bundesdurchschnitt von 10%. Rund die Hälfte kam nicht ganz freiwillig hierher: Längst haben die Auswirkungen von Krieg und Zerstörung den Brandenburger Nordwesten erreicht, zwischenzeitlich lebten rund 1700 Menschen vor Ort, die als Flüchtlinge hier ankamen. „Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt.“ ist ein Schlüssel gegen Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit, ein Schlüssel für Kennenlernen und Verständnis. Nur eine erfolgreiche Willkommenskultur in Ostprignitz-Ruppin kann dazu beitragen, die demografische Entwicklung abzufedern und damit dem Ruppiner Land und der Prignitz weiterhin als lebendigem Wirtschafts- und Lebensraum eine Zukunft zu geben. Allerdings: Heimat entsteht nur da, wo man sich wohlfühlt. Die Interkulturellen Wochen sollen darum Begegnungen zwischen Menschen fördern und dazu beitragen, dass aus Unbekannten geschätzte Nachbarn und Freunde werden.