Sprungziele
Seiteninhalt

Ein Quarantänebescheid für positiv getestete Kinder ist nicht erforderlich. Zum Nachweis der Quarantäne- bzw. Isolationspflicht genügt ein qualifizierter Antigenschnelltest- oder PCR-Befundnachweis.

Ist Ihr Kind unter 12 Jahren alt, dann gilt dieser Befundnachweis im Zusammenhang mit der geltenden Allgemeinverfügung zur Absonderung von Verdachts-​ sowie von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen als Nachweis für Ihren Arbeitgeber. Bitte legen Sie dies Ihrem Arbeitgeber zusammen mit der Angabe der Isolationszeiten Ihres Kindes vor.

Bitte notieren Sie für sich selber folgende wichtige Daten:

  • Datum, an dem die Symptome bei Ihrem Kind begonnen haben
  • Beginn der Selbstisolation (Also: Ab wann hat ihr Kind die Einrichtung nicht mehr besucht?)
  • Datum des positiven qualifizierten Antigenschnelltests- oder PCR-Tests-Ergebnisses Ihres Kindes

Eine gesonderte behördliche Anordnung ist darüber hinaus auch nicht für die Geltendmachung von Entschädigungen für ausfallende Löhne erforderlich.

Sollte Ihr Kind symptomatisch sein, ist eine Krankschreibung erforderlich. Bitte wenden Sie sich hierzu telefonisch an Ihren behandelnden Kinderarzt.

Eltern können für ihr Kind bis 12 Jahre für den Zeitraum bis einschließlich 23. September 2022 Kinderkrankengeld in Anspruch nehmen, wenn das Kind zu Hause betreut werden muss, weil eine Einrichtung geschlossen ist oder einen eingeschränkten Zugang hat. Das gilt auch, wenn einem Kind aufgrund eines positiven Testergebnisses der Besuch einer Kinderbetreuungseinrichtung oder Schule untersagt ist. Kinderkrankengeld kann auch beantragt werden, wenn das Kind eine Einrichtung auf Empfehlung von behördlicher Seite nicht besucht.

Beachten Sie dazu auch die Fragen und Antworten des Bundesgesundheitsministeriums zu Kinderkrankentagen und Kinderkrankengeld sowie die Musterbescheinigung über den Nachweis der Nicht-Inanspruchnahme von Kita/Schule bei der Beantragung von Kinderkrankengeld.

Bei positiv getesteten Minderjährigen sind die Personensorgeberechtigen bzw. die eingesetzten Betreuer:innen zur Einhaltung der Absonderung durch die betroffene Person verantwortlich.

Seite zurück Nach oben