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Biotop- und Artenschutz/ Horstschutz

Die Teile von Natur und Landschaft, die eine besondere Bedeutung als Biotope haben, sind gesetzlich geschützt.

Der Landesgesetzgeber hat den Katalog an Biotopen aus dem Bundesrecht noch um einige weitere ergänzt. Beispielsweise gehören auch Lesesteinhaufen dazu, die nicht aus der Landschaft entfernt werden dürfen. 

Der Schutz wild lebender Tier- und Pflanzenarten ist unbedingt notwendig, da viele Arten vor allem durch menschliche Aktivitäten – häufig in Folge der Wahrnehmung wirtschaftlicher Interessen – bedroht sind. Land- und fischereiwirtschaftliche Bewirtschaftung sollte ebenfalls in Einklang mit dem Artenschutz gebracht werden. So hat nicht nur der Einsatz von Insektiziden direkten negativen Einfluss auf den Bestand verschiedener Arten, sondern auch das Mulchen oder Mähen von Feldrainen. Gerade Feldraine sind jedoch Rückzugsräume von Bodenbrütern und vielen Nagern. Den Zielen des allgemeinen und besonderen Artenschutzes widerspricht eine naturverträgliche, nachhaltige Nutzung von Tier- und Pflanzenarten nicht. Es gilt, die Nachhaltigkeit des Naturhaushalts zu sichern und den Artenschutz und wirtschaftliche Interessen in Einklang zu bringen. Das Bundesnaturschutzgesetz beinhaltet die zentralen Vorschriften für den Artenschutz. Sie […] dienen dem Schutz der wild lebenden Tier- und Pflanzenarten. Der Artenschutz umfasst den Schutz der Tiere und Pflanzen wild lebender Arten und ihrer Lebensgemeinschaften vor Beeinträchtigungen durch den Menschen und die Gewährleistung ihrer sonstigen Lebensbedingungen, den Schutz der Lebensstätten und Biotope der wild lebenden Tier- und Pflanzenarten sowie die Wiederansiedlung von Tieren und Pflanzen verdrängter wild lebender Arten in geeigneten Biotopen innerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets.

Im Bereich des besonderen Artenschutzes gehen die Verbote weiter. Sie werden gegenüber dem allgemeinen Artenschutz unter anderem noch um das Zugriffsverbot, dem Besitzverbot und dem Vermarktungsverbot, das auch der Besitz, das Handeln und zur Schau stellen dieser Tiere umfasst, ergänzt. Die Vermarktungsverbote werden darüber hinaus durch die

EG-Verordnung über den Schutz von Exemplaren wildlebender Tier- und Pflanzenarten durch die Überwachung des Handels   festgelegt.

Sie haben Vorrang vor den bundesrechtlichen Bestimmungen.

Im Bereich der streng geschützten Arten und europäischer Vogelarten genügt außerdem bereits eine erhebliche Störung bei der Fortpflanzung oder der Überwinterungszeit. Während Verstöße im Bereich des allgemeinen Artenschutzes zumeist Ordnungswidrigkeiten darstellen, sind Verstöße gegen den Schutz besonders geschützter oder streng geschützter Arten häufig bereits als Straftaten einzustufen, die Geldstrafen oder Freiheitsstrafen nach sich ziehen können.

Die Hauptursachen des Artensterbens sind bekannt: Lebensraumzerstörung, Übernutzung und illegaler Handel von wildlebenden Arten und das Einbringen gebietsfremder Tiere und Pflanzen. Auch Klimaveränderung und Umweltverschmutzung zeichnen sich immer deutlicher als Mitursache für Verbreitungsschwund, das Aussterben von Arten oder eine Artenverschiebung ab.

Hinweise für den Handel und die Haltung besonders geschützter Tierarten

Ansprechpartner:

Frau Dorina Hahn
Bau- und Umweltamt
Untere Naturschutzbehörde
Neustädter Str. 14
16816 Neuruppin
Telefon:
03391/688-6718

Fax:
03391/688-6702

E-Mail:

Raum:
307

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Herr Anselm Ewert
Bau- und Umweltamt
Untere Naturschutzbehörde
Neustädter Str. 14
16816 Neuruppin
Telefon:
03391/688-6720

Fax:
03391/688-6702

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Biberberater des Landkreises Ostprignitz- Ruppin:

Herr Ingo Warmt                                                    
Telefon:             033922/50290 
                                                                                oder über die Untere Naturschutzbehörde

Biotopschutz außerhalb von Schutzgebieten:

Frau Anja Timm
Bau- und Umweltamt
Sachbearbeiterin Landschaftsplanung
Neustädter Str. 14
16816 Neuruppin
Telefon:
03391/688-6723

Fax:
03391/688-6702

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