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Anhänger

Grundsätzlich sind Anhänger zulassungs- und damit auch versicherungs- und steuerpflichtig, wenn sie nicht einer Sonderregel unterfallen. Für Anhängerfahrzeuge gibt es sowohl im Zulassungsrecht als auch im Kfz-Steuerrecht zahlreiche Sonderregelungen. Im privaten Bereich sind die häufigsten Sonderfälle
Anhänger für Tiere für Sportzwecke oder Anhänger für Sportgeräte sowie (eher kommerziell) Anhänger Arbeitsmaschinen (z.B. ein Kompressor- oder ein Anhänger mit fest aufgebautem Notstromaggregat).
Diese Anhänger müssen zwar ein eigenes amtliches Kennzeichen führen und regelmäßig der Hauptuntersuchung unterzogen werden, sind aber versicherungs- und steuerfrei, wenn sie zweckentsprechend verwendet werden.

Kein eigenes Kennzeichen führen müssen Anhänger bis 25 km/h in Forst- und Landwirtschaftsbetrieben (beispielhaft), wenn diese entsprechend gekennzeichnet sind und hinter einer Zugmaschine mitgeführt  und für forst- oder landwirtschaftliche Zwecke verwendet werden.
Wichtig:  Wenn die Zugmaschine schneller fahren könnte, muss sie mit 25-km/h-Schildern gekennzeichnet werden und darf vor allem diese Geschwindigkeit nicht überschreiten (da dann die Zulassungsfreiheit der Anhänger fortfällt mit der Konsequenz, dass diese vorschriftswidrig weder haftpflichtversichert noch versteuert noch ordnungsgemäß zugelassen und gekennzeichnet sind).

Eine abschließende Aufzählung von zulassungsfreien Anhängern, finden Sie in § 3 Abs. 2 Nr. 2 Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV).