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Technische Änderungen

Änderungen an Ihrem Fahrzeug sind meldepflichtig (§ 13 Fahrzeugzulassungsverordnung).  Unverzüglich in Ihre Fahrzeugpapiere sind einzutragen:

Änderungen

  • der Fahrzeugklasse (Fahrzeug- und Aufbauart)
  • von Hubraum, Leistung oder Kraftstoffart (Energiequelle)
  • der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit
  • der zulässigen Gesamtmasse, Achs-, Stütz- oder Anhängelast
  • der Fahrzeugabmessungen (Erhöhung, außer bei PKW und Krädern)
  • der Abgas- oder Geräuschwerte (wenn für die Kfz-Steuer oder Verkehrsverbote relevant)
  • der Zahl der Sitz- und Stehplätze in Bussen
  • die einer Ausnahmegenehmigung bedürfen und
  • Änderungen, die nach Einschätzung des amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfingenieurs sofort einzutragen sind.

Alle anderen Änderungen der Fahrzeugbeschreibung können zu einem späteren Zeitpunkt in Ihre Fahrzeugpapiere aufgenommen werden. In Zweifelsfällen konsultieren Sie bitte den amtlich anerkannten Sachverständigen oder die Zulassungsbehörde.
 
Bitte informieren Sie sich rechtzeitig   v o r h e r , ob die von Ihnen beabsichtigen Veränderungen an Ihrem Fahrzeug zulässig und genehmigungsfähig sind. Bei mehrfachen technischen Änderungen (z.B. Fahrwerk und Rad-/Reifen-Kombination) wird meist ein Gutachten nach § 21 StVZO der Technischen Prüfstelle (DEKRA) zur (Neu-) Erteilung der Betriebserlaubnis erforderlich sein.
 
Eine technische Änderung im zulassungsrechtlichen Sinne liegt auch vor, wenn Ihr Fahrzeug ein anspruchsvolleres Abgasverhalten erreicht, dies aber in Ihren Fahrzeugpapieren (noch) nicht dokumentiert ist. In einem derartigen Falle erhalten Sie in der Regel vom Hersteller Ihres Fahrzeuges eine entsprechende Bescheinigung zur Vorlage bei der Zulassungsbehörde.