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Gefährliche Abfälle entsorgen - Schadstoffmobil

Sammlung von gefährlichen Abfällen aus Haushalten

Geringe Mengen gefährlicher Abfälle, umgangssprachlich auch Schadstoffe oder Sonderabfälle genannt, die in privaten Haushalten angefallen sind, werden im Landkreis Ostprignitz-Ruppin einmal im Jahr über das Schadstoffmobil
(mobile Annahmenstelle) erfasst.   

ein kleines Haus - ein HaushaltSammeltermine

Bitte beachten Sie, dass ...

  • am Schadstoffmobil für Haushalte nur haushaltsübliche Mengen gefährlicher Abfälle angenommen werden.
  • die gefährlichen Abfälle dem Annahmepersonal zu übergeben sind.
    Sie dürfen nicht vor Eintreffen des Schadstoffmobils am Halteplatz abgestellt werden.
  • Restmengen gefährlicher Abfälle, wenn möglich in den Originalverpackungen oder
    in fest verschlossenen Behältnissen abgegeben werden müssen.
  • Flüssigkeiten, die als gefährliche Abfälle gekennzeichnet sind,
    niemals mit anderen Flüssigkeiten vermischt werden dürfen.

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Sammlung von gefährlichen Abfällen aus Handel und Kleingewerbe

ein GewerbebetriebGefährliche Abfälle aus Handel und Kleingewerbe können nach Anmeldung
beim Sachgebiet Abfallwirtschaft im Hol- bzw. Bringsystem entsorgt werden.
Bei der Anmeldung sind Schadstoffart und -menge anzugeben.

Sammeltermine

Termine und weitere Informationen erhalten Sie über Telefon 03391 6886756.

Gebühren

  • Für die Annahme und Entsorgung der gefährlichen Abfälle fallen Gebühren an.
  • Die Gebührenberechnung erfolgt gemäß der Abfallgebührensatzung nach Menge und Abfallart.
  • Für die Aufwendungen im Holsystem wird zusätzlich eine Gebühr in Höhe von 102,42 ¤ pro Abfuhr erhoben.

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Welche Abfälle sind gefährlich?

zwei leere Dosen LackfarbeZu den  gefährlichen, weil schadstoffhaltigen Abfällen gehören beispielsweise ...

  • Fotochemikalien (Hobbybereich)
  • Reinigungs- und Desinfektiosmittel
  • Haushaltschemikalien, wie Holzschutzmittel,
    Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel
  • lösemittelhaltige Lacke und Farben (nicht ausgehärtet)
  • * Asbest, Teerpappe und mineralfaserhaltigen Abfälle (Dämmmaterial)
  • Im Abfall ABC erfahren Sie, welche gefährlichen Abfälle außerdem zum Schadstoffmobil gebracht werden müssen.

Hinweise zur Getrenntsammlung

  • Gefährliche Abfälle dürfen nie über die Restabfallbehälter entsorgt werden.
  • Zum Schutz der Bürger und der Umwelt müssen sie gesondert eingesammelt, gelagert und behandelt werden.
    Bei der Abgabe am Schadstoffmoil ist das in jedem Fall gewährleistet.
  • Sammeln Sie deshalb bitte alle im Haushalt, Garten oder im Hobbybereich anfallenden gefährlichen Abfälle konsequent getrennt.

* Hinweise zur Annahme von gefährlichen Abfällen auf den Sammelstellen

Sammelstellen im Landkreis OPR

  • Die gefährlichen Abfälle Asbest, Dämmmaterial und Teerpappe werden
    nur auf den Sammelstellen angenommen.
  • Bei der Annahme werden sie verwogen. Das ermittelte Gewicht ist
    Grundlage der Gebührenberechnung.
  • Bitte beachten Sie, dass Asbest und mineralfaserhaltige Abfälle (Dämmmaterial)
    aufgrund der Gefährlichkeit ab dem 01.09.2010 nur noch getrennt von anderen Abfällen 

    sowie ...
  • verpackt in speziellen Behältnissen (Abfallsäcke, Big Bags oder Plattenbags) angenommen werden.
  • Die Behältnisse können gegen Gebühr auf den Sammelstellen oder im Handel käuflich erworben werden.

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Weitere Erfassungssysteme ...

für gefährliche, weil schadstoffhaltige und einer Rücknahmeverpflichtung bzw. freiwilligen Rücknahme
durch die Hersteller und Vertreiber unterliegenden Abfälle

Altöl muß gemäß § 8 Altölverordnung (AltölV) von der Verkaufsstelle (beispielsweise der Tankstelle) in der Menge des verkauften Frischöls kostenlos zurückgenommen werden. Bitte informieren Sie sich in unserem Altöltipp ausführlich.PUR-Dose und Batterie


Gerätebatterien
(Batterien und Akkus für Elektrogeräte) und leere Montage-/ Bauschaumdosen (PUR-Schaumdosen) müssen ebenfalls getrennt gesammelt und umweltgerecht verwertet werden. Wie das erfolgt erfahren Sie hier ... 

Arzneimittel              Altmedikamente

Sofern der Beipackzettel eines Arzneimittels keine speziellen Hinweise für die Entsorgung enthält, sollten Sie sich an folgende Grundsätze orientieren: 

  1. Altarzneimittel zählen zum Siedlungsabfall und können deshalb über den Restmüll entsorgt werden. Dies ist ein sicherer Entsorgungsweg, da durch die Verbrennung und Vorbehandlung des Siedlungsabfalls die in Arzneimitteln enthaltenen Schadstoffe weitgehend zerstört oder inaktiviert werden. 
  1. Altarzneimittel dürfen nicht über die Toilette oder das Waschbecken entsorgt werden! Dies belastet den Wasserkreislauf. Aus dem gleichen Grund sollte das Ausspülen von Glasbehältern, in denen sich Arzneimittelreste befinden, unterlassen werden. 
  1. Achten Sie bei der Entsorgung von Tabletten über den Restmüll darauf, dass diese in der Blisterverpackung verbleiben und nicht in die Hände von Kindern gelangen. Gleiches gilt auch für benutzte Kanülen.

Enthält der Beipackzettel eines Arzneimittels spezielle Hinweise für die Entsorgung – dies gilt insbesondere für Zytostatika oder hormonelle Medikamente – sollte Folgendes beachtet werden: 

  1. Diese Altarzneimittel zählen zum gefährlichen Abfall und sind durch den Bürger kostenfrei am Schadstoffmobil abzugeben. Das Gleiche gilt auch für Quecksilberthermometer.

    Die Termine für das Schadstoffmobil werden im Januar 2017 über den Wochenspiegel und die Internetseite des Landkreises OPR bekannt gegeben.  

  1. Apotheken, Arztpraxen oder andere Gewerbebetriebe haben die Möglichkeit der kostenpflichtigen Abholung von Altarzneimitteln durch das Schadstoffmobil. Eine vorherige Anmeldung beim Landkreis OPR mit diesem Formular ist dafür erforderlich.

Wenn Sie sich an diese Grundsätze halten, dann handeln Sie umweltbewusst und werden damit Ihrer Verantwortung für die ordnungsgemäße Entsorgung von Altarzneimitteln gerecht.

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Kennzeichnung gefährlicher Abfälle

Gefahrenkennzeichen - neu und alt -

Gefahr im Verzug für Gesundheit und Umwelt

  • Achten Sie auf die Gefahrenkennzeichnungen auf den Flaschen, Dosen und Kanistern, bspw. von Farben, Lacken, Reinigungs- und Desinfektiosmittel und anderen, vor allem flüssigen Haushaltschemikalien.
  • Ab dem Jahr 2009 gelten die oben abgebildeten neuen (rot-weißen) Warnzeichen für gefährliche chemische Stoffe und Produkte. Die Übergangszeit, in der die alten (orange-schwarzen) Kennzeichen gegen die neuen ersetzt werden, beträgt neun Jahre, also bis 2017. Die ausführlichen Informationen über den Wechsel der Gefahrenkennzeichen können Sie hier nachlesen.
  • Wenn Sie eines oder mehrere der o. g. Gefahrenkennzeichen auf den Behältnissen vorfinden, ist deren Abgabe am Schadstoffmobil unbedingt erforderlich.

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Weitere Informationen ...

aktualisiert am 21.11.2016

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