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Wittstock/Dosse und Umgebung

Die ehemalige bischöfliche Residenzstadt, von 1271-1548 Sitz der Havelberger Bischöfe, erhielt 1248 das Stendaler Stadtrecht.
Handwerker und Ackerbürger prägten das Stadtbild. Erst nach 1850 entstanden kleine Fabriken. Die Tuchproduktion dominierte über Jahrhunderte das Wittstocker Handwerk.

Denkmäler und historische Gebäude

  • Burganlage
    32 Meterhoher Amtsturm (Wahrzeichen der Stadt)
    heute Museumsarial und Veranstaltungsort
  • Daberburg
    4 Kilometer nördlich der Stadt Wittstock/Dosse liegt der ehemalige Wachturm
    1438 bis 1475 zur Sicherung Wittstocks am ehemaligen Grenzort zu Mecklenburg, Alt Daber, erbaut
    Tor zur 3200 Hektar großen Heide
  • Dorfkirche in Rossow
    mittelalterlicher Feldsteinbau
    nach 1300 von Ziesterziensermönchen erbaut
    verbretterter mehrgeschossiger Kirchturm aus dem frühen 16. Jahrhundert
    Kirchenbesichtigung nur nach Anmeldung unter
    Tel.: 033964 - 50355
  • Marienkirche in Freyenstein
    Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert
  • Rathaus
    um 1400 erbaut
    die jetzige Form erhielt es 1906
  • Schloss und Park Freyenstein
    siehe Ausflugsziele
  • Schwedenstraße
    Wittstock/Dosse liegt auf der Westroute der Schwedenstraße, die von Wismar bis nach Großbeeren und Berlin führt
    700 Kilometer lange kulturhistorische Route, die an die Schwedenzeit in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg erinnert
    (www.schwedenstrasse.com)
  • Stadtmauer
    1244 begann der Bau der 2.500 Meter langen Backsteinmauer (im Klosterformat)
    einzig erhaltene geschlossene Stadtmauer in Mitteleuropa
    4 bis 7 Meter hoch (ursprünglich sogar bis 11 Meter)
  • St Marienkirche
    die Ursprünge des Backsteinbaus liegen im 13. und 14. Jahrhundert

Veranstaltungen und Ausflugsziele

  • Archäologischer Park Freyenstein
    archäologisches Bodendenkmal
    Rekonstruktion des mittelalterlichen Stadtbildes Freyenstein, das 1287 zerstört wurde
    guterhaltene Stadtwüstung ist von internationaler wissenschaftlicher Bedeutung
    seit 2007 entsteht an der Stelle des alten mittelalterlichen Freyensteins ein archäologischer Park
    (www.freyenstein.de)
  • Innenstadt mit historischem Stadtkern
    eine der ersten Poststationen Deutschlands
    das Telschowsche Haus, das Gröper Tor (eines von ehemals 3 Stadttoren)
    Fachwerkhaus in der Königsstraße 33 (das letzte Zeugnis der Giebelständigen Bauweise in Wittstock)
  • Museum und Theater zur Mitternacht
    alljährlich am 2. Juniwochenende
    (www.mdk-wittstock.de)
  • Sagenhafter Abendspaziergang
    in historischen Kostümen durch die Altstadt
    27.08.2010
    (www.wittstock.de)
  • Schloss und Park Freyenstein
    Freyenstein ist ein nordbrandenburgisches Ackerbürgerstädtchen
    1556 entstand auf dem Gelände einer ehemaligen Wasserburg das Alte Schloss
    eine Renaissance-Anlage mit einem 7.000 m² großen Park
    Tel.: 033967 - 50803
  • Schwedenspektakel
    Deutschlands größte Schlachtdarstellung des Dreißigjährigen Krieges
    erinnert an die Schlacht bei Scharfenberg, vor den Toren der Stadt (04.10.1636)
    findet alle zwei Jahre statt
    (www.wittstock.de/veranstaltungen
  • St Marienkirche
    die Ursprünge des Backsteinbaus liegen im 13. und 14. Jahrhundert
    68 Meter hoher Turm mit einer barocken Haube
    Turmbesteigung ist möglich
    50 Meter langes Kirchenschiff
    ständige Ausstellung "Die Bischofszeit in Wittstock"
    (www.kirche-wittstock.de)

Museen und Ateliers

  • Museen Alte Bischofsburg
    Museum des Dreißigjährigen Krieges im Amtsturm
    Schlacht von Scharfenberg am 04.10.1636 - eine der blutigsten Schlachten im Dreißigjährigen Krieg
    Ostprignitz-Museum im ehemaligen Bürgermeisterhaus auf dem Amtshof
    Überblick über die dörfliche und kleinstädtische Lebensweise in der Prignitz
    ständig wechselnde Ausstellungen
    (www.mdk-wittstock.de)
  • Museum des Todesmarsches im Belower Wald
    Gedenkstätte und Museum
    erinnert an das Waldlager (23.04.1945 bis 29.04.1945) von 16.000 KZ-Häftlingen 
    20.000 m² großes Areal mit zahlreichen Bauminschriften der Häftlinge
    (www.stiftung-bg.de/below)