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Hallo, liebe Kinder und Schüler/-innen,

Logo der Abfallberatungwir Abfallberaterinnen kommen gerne zu euch in die Schule.
Da wir nicht überall zugleich sein können, haben wir hier die wichtigsten Tipps für euch zusammengestellt.

Abfallwirtschaft kinderleicht

Früh übt sich, wer ein guter Abfallvermeider und Getrenntsammler werden will.Kind mit Schulmappe
Hier sagen wir euch, wie einfach das geht.

Abfallvermeider und Getrenntsammler machen sich Gedanken,
schon beim Einkaufen. Sie denken darüber nach, ...
 

  • wohin mit der Verpackung,
  • was tun, wenn etwas übrig bleibt und ...
  • wer nimmt mir gar das ganze Stück ab, wenn es kauptt gegangen ist? 

Kind mit SchulmappeRichtig gute Abfallvermeider und Getrenntsammler sind diejenigen,
die etwas gekauft haben, ...


was gar nicht erst verpackt ist, wovon nach dem Gebrauch so gut wie kein Rest übrig bleibt und das seinen Zweck lange, ohne kaputt zu gehen erfüllt.
Leider geht das nicht immer. Deshalb ist es gut sich zu informieren, ...

  • was man (ganz gleich ob klein oder groß) tun kann, um Abfälle zu vermeiden,
  • warum es so viele Sammelsysteme zur Getrenntsammlung
    der verschiedenen Abfälle gibt,
  • was mit den Abfällen gemacht wird, die nach einer Aufbereitung wieder
    als Rohstoff für neue Produkte geeignet sind,
  • und mit solchen, die nahezu zu gar nichts mehr nütze sind.

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Abfälle vermeiden

Helft mit bei der Abfallvermeidung, denn weniger Abfall in der Tonne heißt: die Entsorgung kostet weniger, es bleibt mehr Geld fürs Taschengeld übrig und die Umwelt muss einen Berg Abfall weniger verkraften.kleine Tonne - Sieger bei der Abfallvermeidung

  • Abfallvermeidung beginnt im Kopf,
    man muss es wollen.
  • Am einfachsten ist Abfallvermeidung,
    wenn man die Dinge, die schnell zu Abfall werden,
    gar nicht erst kauft.
    • Das sind vor allem solche, die nach
      einmaliger Benutzung schon zu Abfall werden. Man nennt sie auch Einwegartikel. Dazu gehören bspw. Einwegflaschen oder -geschirr für den Kindergeburtstag.
    • Es gibt immer vergleichbare Dinge, die länger halten, die mehrfach verwendet oder gefüllt werden können. Wer sie kauft hilft mit, dass wertvolle Rohstoffe nicht verschwendet werden.

Tue Gutes und rede darüber!

  • Sprecht mit euren Freunden darüber, dass Ihr Abfallvermeider seid und erklärt ihnen warum.
  • Wenn ihr Hilfe dabei braucht, fragt die Abfallberaterinen des Landkreises, sie helfen euch mit guten Argumenten für die Abfallvermeidung bei der Überzeugungsarbeit.

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Getrenntsammlung

Behälter zur Getrenntsammlung von verwertbaren Abfällen müssen nicht nur in der Küche stehen.

Getrenn sammeln können auch Kinder

  • Ein Papierkorb für die voll geschriebenen Hefte,
  • eine Batteriesammelbox für leere Batterien und
  • ein Beutel für den ausgelöffelten Joghurtbecher oder die leere Bonbontüte, den man, wenn er voll ist in die Gelbe Tonne werfen kann, passen auch in euer Kinderzimmer.

 

Ihre Abfallgebühren verringern können die Familien, in denen Groß und Klein ... Batterien gehören in die BATT-Box

  • Papier und Pappe in der Blauen Tonne,
  • Verpackungen in der Gelben Tonne und
  • leere Einwegflaschen in den Glascontainern getrennt sammeln,
  • Bio- und Grünabfälle kompostieren und
  • leeren Batterien zu den grünen BATT-Boxen bringen. 

Nein, bitte nicht alles in den Restabfall werfenWas aber noch viel wichtiger ist ...

  • Aus den getrennt gesammelten Wertstoffen können neue Produkte hergestellt werden.
  • Das schont die wertvollen Rohstoffreserven, wie Erdöl und Metalle und hilft mit ganze Urwälder vor dem Abholzen zu schützen.
  • Wenn Papier, Verpackungen oder gar Batterien erst einmal im Restabfallbehälter liegen, dann sind die Chancen für eine Verwertung vorbei.

Extra-Tipp ...

  • Am besten ihr schaut mal in unser Abfall ABC.
  • Dort erfahrt Ihr über eine große Zahl von Abfällen über welche Sammelsysteme sie entsorgt werden müssen.

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Organische Abfälle kompostieren

Organische Bioabfälle sind viel zu schade für den Restabfall.
Sammelt sie ebenfalls getrennt von anderen Abfällen und Wertstoffen.Kompostieren ist kinderleicht

  • Wer Kartoffelschalen, Salatreste, Herbstlaub,
    die vertrockneten Geburtstagsblumen und änliche Bioabfälle
    über den Restabfall entsorgt, zahlt dafür Abfallgebühren.
  • Das Kompostieren im eigenen Gartenmacht nur etwas Arbeit.
  • Kompost, gut für jeden Garten und Balkonkasten.
  • Die organischen Abfälle werden durch die Kompostierung
    zu wertvollem Humus.
  • Blumen und Pflanzen wachsen, mit Kompost gedüngt,
    noch einmal so üppig.

Wie das Kompostieren richtig gemacht wird, hier wird es für Kinder leicht verständlich erklärt.
Leider können das nur Kinder, die in einem Haus mit Garten wohnen.

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Schule und Umweltschutz

Wer sich für die Schule, von Klasse 1 bis Klasse 13 mit umweltfreundlichen Materialien ausstattet, hilft bei der Abfallvermeidung und beim Schutz der Umwelt.

Punkt 1 - schreiben und zeichnen

Schulmaterialien umweltfreundlich

  • Für neues Paper müssen keine Urwälder sterben. Man kann aus dem in der Papiertonne getrennt gesammelten Papier neues Papier herstellen. Das spart viel Energie und verbraucht weniger frisches Wasser.
  • Am umweltfreundlichsten ist es deshalb, wenn Ihr Schulhefte, Ordner, Zeichenblöcke usw. kauft, die aus 100% Altpapier hergestellt worden sind. Hier könnt ihr Hefte direkt bestellen.

Punkt 2 - die Schulmappe und was sonst noch hinein gehört umweltfreundlich lernen, aber immer

  • Die Schulmappe sollte am besten aus Leder sein, auch wenn es euch altmodisch vorkommt. Wer die Umwelt schützen will spart sich Dinge,
    die aus Erdöl hergestellt werden, wie u. a. der Kunststoff für die bunten Mappen. Die Erdölreserven gehen zur Neige, Leder ist ein nachwachsender Rohstoff und wird solange zur Verfügung stehen, wie Tiere für die Fleischesser unter euch ihre Häute hergeben müssen.
  • Bunt- und Bleistifte müssen außen nicht farbig lackiert sein, Ihr könnt ja an der Mine erkennen, welche Farbe es ist. Farbe kostet Geld und enthält oft Lösemittel, die schädlich sind.
  • Ebenso ist es mit Filzstiften, auch da sind oft noch Lösemittel enthalten. Bunte Bilder können auch mit Wasserfarben aus dem Tuschkasten oder Wachsmalstiften toll werden, probiert es aus.
  • Lineale, Anspitzer.... schon wieder Kunststoff (aus Erdöl). Es gibt sie auch aus Metall oder Holz (wieder ein nachwachsender Rohstoff), sind viel länger haltbar und eben umweltfreundlicher.
  • Auch zu kleben gibt es manchmal etwas. Achtet beim Kleberkauf auf Klebestifte, die auf Wasserbasis hergestellt wurden. Lösemittelhaltige Kleber können eurer Gesundheit schaden.

Punkt 3 - Essen und Trinken als Kraftspender für`s Lernen

gesund essen, auch in der Schule

  • Natürlich muss man auch in der Schule essen.
  • Nehmt das Pausenbrot in einer Brotdose mit und den Tee
    oder Saft in einer Trinkflasche.
  • Diese könnt Ihr über Jahre nutzen und es fällt an
    keinem Schultag nur ein Krümelchen Abfall an.
  • Weder die teure Alufolie, noch Plastiktüten (schon wieder aus Erdöl) oder Butterbrotpapier müssen ständig neu gekauft und jeden Tag wieder weggeworfen werden.(Tipp zur Getrenntsammlung: benutztes Butterbrotpapier muss, anders als eure alten Schulhefte, die in die blauen Papiertonnen gehören, über den Restabfall entsorgt werden.)

Hier gibt es noch viel mehr Tipps für einen abfallarmen und umweltfreundlichen Schulalltag.

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aktualisiert am 01.08.2014