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Bericht der Abfallberatung vom 02. März 2013

„Was mache ich mit dem alten Wohnzimmerstuhl, wenn ich mir einen neuen gekauft habe und wohin mit der alten Matratze?“ „ Wohin mit meinem Papier, so dass es mir zugute kommt?“

Solche und ähnliche Fragen wurden den Abfallberaterinnen der Abfallwirtschaft des Landkreises auf ihren Beratungstouren immer wieder gestellt.
 
Dass die beste Lösung die Rückgabe meines alten Möbelstückes beim Händler ist, sahen viele Käufer ein. Aber gerade bei einem spontanen Möbelkauf oder sodann bei der Selbstabholung des Möbelstückes suchen die Käufer nach anderen Möglichkeiten.
 
Hier wurde der Hinweis der von der Abfallwirtschaft des Landkreises angebotenen Bestellkarte für die Abfuhr von Sperrmüll sowie Kühl- und Elektroaltgeräten von den Abfallberaterinnen gegeben. Diese befinden sich in der an jedem Haushalt des Landkreises ausgegebenen Abfallfibel. Für onlineversierte Bürger besteht auch die Gelegenheit, auf der Homepage der Abfallwirtschaft des Landkreises Ostprignitz-Ruppin per online eine Bestellkarte auszufüllen. Zweimal im Jahr bietet die Abfallwirtschaft des Landkreises die kostenlose Sperrmüllentsorgung durch Abholung vor der Haustür an. Weitere Sperrmüllentsorgungen können ebenfalls an den hier im Internet bekanntgegebenen Annahmestellen des Landkreises vom Bürger getätigt werden. Somit steht einer Entsorgung meiner alten Möbelstücke nichts mehr entgegen und ich habe viel Spaß an meinem neuen.
 
Fragen wurden auch von Bürgern zur Entsorgung ihrer Papierbestände gestellt. Grund dafür sind die in jüngster Zeit eröffneten Papierannahmestellen. Einige Bürger hatten Bedenken, dort ihr Altpapier abzugeben. Diese Bedenken sind vollkommen richtig!
 
Grundsätzlich besteht für Pappe, Papier und Kartonagen eine gesetzliche sogenannte Überlassungspflicht des Bürgers aus seinem Haushalt an die Abfallwirtschaft des Landkreises. Hierzu wurden ja in jedem Haushalt blaue Papierbehälter aufgestellt. Ein einfacher Weg für unsere Bürger sein Altpapier zu entsorgen. Die Abfallwirtschaft ist verpflichtet, die Erlöse aus dem Verkauf des Altpapiers in die Gebührenberechnung für die Bürger einzubringen. Im Gegenzug muss aber auch aufgeklärt werden, dass mit jedem Verkauf des Papiers an privaten Papierannahmestellen das Altpapier zu dessen Verkauf der Abfallwirtschaft entgeht. Dies bedeutet, wenn umso weniger Altpapier durch die Abfallwirtschaft verkauft werden kann, sind keine ausreichenden Erlöse für die Gebührenberechnung vorhanden. Die Folge wäre dann eine Gebührenanhebung für jeden gebührenpflichtigen Haushalt des Landkreises Ostprignitz-Ruppin. Aus diesem Grund ergeht die eindringliche Bitte, Altpapier in die von der Abfallwirtschaft bereitgestellten Papiertonnen  und -container zu entsorgen, um unsere Gebühren auch weiterhin stabil zu halten.

Frühjahrsmesse

eingestellt am 27.05.2013