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Ein Vormittag bei Mitarbeitern der GAB in Wittstock

Am 26. Februar waren die Abfallberaterinnen bei der GAB Wittstock zu Besuch. Frau Liebetrau, die Leiterin der Einrichtung, teilte uns im Vorfeld mit, dass immer wieder Fragen zur ordnungsgemäßen Abfallentsorgung bei den MAE-Beschäftigten auftreten.

Vor Ort konnte den Anwesenden dann erklärt werden, warum zum Beispiel Sperrmüll tagelang verstreut in Wohngebieten rumliegt. Viele Mieter stellen die alten Möbel an den Straßenrand und schicken dann erst die Sperrmüllkarte ab. Dass bis zur Abholung 4 Wochen vergehen können, ist den meisten nicht bewusst. Dies liegt an der Tourenplanung des Entsorgers, wo die Anmeldungen gesammelt und koordiniert werden.

Auch gab es Unsicherheiten beim Sortieren von Abfällen. Dass der leere Kugelschreiber nicht in die gelbe Tonne, sondern in den Restabfallbehälter gehört, obwohl er aus Kunststoff ist, war auch nicht allen Teilnehmern bewusst.

Anhand der Abfalltrenntabelle wurden die verschiedenen Sammelsysteme erläutert. Hinterher war auch allen bewusst, dass ein Kugelschreiber keine Verkaufsverpackung ist und daher nicht in die gelbe Tonne gehört.

Probleme gibt es auch immer wieder beim Sortieren von farbigen Flaschen. Die rote Weinflasche gehört nicht in den braunen Glascontainer. Flaschen und Gläser, die andersfarbig als braun, grün oder durchsichtig sind, gehören in den Grünglascontainer.

Im Anschluss an den theoretischen Ausführungen ging es ans Sortieren mitgebrachter Abfälle. Das zuvor vermittelte Wissen konnte somit gleich in die Praxis umgesetzt werden und das Sortieren viel niemanden mehr schwer.

Abgerundet wurde der Vormittag mit einem interessanten Kurzfilm über das Recycling von Abfällen. Hier erfuhren alle, dass es wichtig ist, Abfälle ordnungsgemäß über die entsprechenden Sammelsysteme zu entsorgen. Dadurch werden verwertbare Rohstoffe gewonnen.  

eingestellt am 27.05.2014