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Abfallberatung bei Asylsuchenden in Wusterhausen

Die Gemeinschaftsunterkunft in Wusterhausen beherbergt Asylsuchende aus verschiedenen Ländern, wie Syrien, Tschetschenien und Eritrea. In diesen Ländern ist das Trennen von Abfällen aus dem Haushalt eher unüblich. Das bekamen vor allem die Gelben Tonnen in der Unterkunft zu spüren, denn dort landete alles Mögliche, vor allem Restabfall. Das sollte sich unbedingt ändern.

Belehrungen des Personals in der Unterkunft war leider nicht Ziel führend – das richtige Sortieren der Abfälle fiel einfach zu schwer. Also musste die Abfallberatung ran.

Am 26.05.2016 war es dann soweit – ca. 30 Asylsuchende warteten auf die Ausführungen von Frau Kohlmey und Herrn Göhlke. Mit Interesse hörte man zu. Praktisch wurde es dann auch -viele verschiedene Abfälle, die täglich anfallen, wurden sortiert. Alle machten mit. Immer wieder wurde betont, welche neuen Produkte aus den einzelnen Abfällen mal entstehen und dass durch richtiges Sortieren Geld gespart werden kann. Weniger Restmüll bedeutet weniger Leerungsgebühren. Das ist natürlich von Bedeutung, sobald eigene Wohnungen bezogen werden.

Am Schluss wurde nach vielen Hürden mit der Technik ein Film über das Recycling von Abfällen gezeigt. Auch wenn dieser sprachlich nur teilweise verstanden wurde, so sagten die Bilder doch viel mehr aus.

In der Hoffnung, dass nun die Gelben Tonnen ihrem Zweck entsprechend befüllt werden, endete für die Mitarbeiter ein Abfallberatungstag der neuen Art.

                         ÜWH Wusterhausen