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Präventionsketten

Präventionsketten verfolgen das Ziel, ein tragfähiges Netzwerk für Familien und Kinder in ihrer Kommune unter Mitwirkung aller Akteure vor Ort aufzubauen. Miteinander. Gemeinsam. Gesund! (MGG) bietet die Chance solche Präventionsketten auf kommunaler Ebene zu gestalten. Um dies zu ermöglichen, sollen bereits bestehende Maßnahmen und ihre Wirkungen entlang des Entwicklungs­verlaufes von Kindern und Jugendlichen in einem umfassenden und aktiven Netz verknüpft werden. Voraussetzung für die Gestaltung einer Präventionskette ist die aktive Beteiligung der Kommune bei der Umsetzung und Erarbeitung.

Präventionsketten bilden eine enorme Chance, um Entwicklungs­ansätze aus beispielsweise Jugend- und Sozialhilfe, der Gesundheits­förderung sowie der Bildung und weiteren Bereichen zu verbinden. Hierfür bedarf es Akteure aus den verschiedenen Sektoren, die bereit sind, sich zu vernetzen und gemeinsam die Kette zu gestalten. Das Ganze wird mit besonderem Blick auf die unterschiedlichen Lebens­phasen und der risiko­behafteten Übergänge von einer Entwicklungs­phase in die Nächste umgesetzt.

Die im Rahmen der Verkettung ermittelten Bedarfe, erstellten Verknüpfungen, eingegangenen Kooperationen und entwickelten bedarfsgerechten Projekte unterstützen das Gesamtziel des Projekts MGG. Am Ende der fünfjährigen Projektlaufzeit sollen in mindestens vier Kommunen Präventionsketten von der Geburt bis zum Eintritt in den Beruf gestaltet sein.

In Kyritz und Fehrbellin wurde im Rahmen des Pilotprojekts „Entwicklungsförderung, Beständig in Evidenzorientierten Netzwerken: MIT-EIN-ANDER“ (EBEN MEA) von 2017 bis 2019 bereits begonnen Präventionsketten aufzubauen, die im Rahmen des Projekts MGG weiter ausgebaut werden. An die Ergebnisse des Pilotprojekts soll bei MGG angeknüpft sowie Erfahrungen und Erkenntnisse genutzt werden. Weiterführende Informationen zu EBEN MEA finden Sie hier.