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Kitas und Schulen

Kitas

Das Gesundheitsamt des Landkreises hat eine Umgangsempfehlung entwickelt, wie in Kitas mit Erkältungssymptomen in Bezug auf das SARS-CoV-2-Virus zu verfahren ist. Der Umgangsempfehlung gehen folgende Vorüberlegungen voraus, aus denen sich die entsprechenden Konsequenzen ableiten:

1. Erkältungssymptome und Symptome der SARS-CoV-2-Infektion („Coronavirus“) können ähnlich aussehen: Beide Erkrankungen treten akut auf. Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und sogar Fieber sind sowohl bei Erkältungen als auch beim SARS-CoV-2-Virus zu beobachten. Eine rein klinische Unterscheidung ist ohne weitergehende Diagnostik oft nicht möglich, auch nicht für einen Arzt.

2. Anders als zu Beginn der Corona-Pandemie stehen mittlerweile genügend Testkapazitäten zur Verfügung. Auch Menschen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten, aber keine typischen SARS-CoV-2-Symptome aufweisen, können über den Öffentlichen Gesundheitsdienst bei einer besonderen epidemiologischen Lage in der Teststrecke der Ruppiner Kliniken untersucht werden.

3. Neue Studienergebnisse zeigen, dass Kinder und insbesondere kleine Kinder nicht häufiger mit SARS-CoV-2 infiziert sind als Erwachsene und auch nicht häufiger als Erwachsene unbemerkt das Virus übertragen. Sie fungieren deshalb nicht, wie zwischenzeitlich vermutet worden ist, als „Virusschleudern“. Wachsamkeit ist allerdings trotzdem anzuraten, denn schon ein einziger Corona-Fall in einer Kita kann zu einer vorübergehenden Schließung der gesamten Einrichtung führen.

Darauf aufbauend hat das Gesundheitsamt Ostprignitz-Ruppin folgende Leitschnur entwickelt:

Kinder mit allergischem Schnupfen und Husten und anderen derart bedingten leichten Symptomen ohne die neu aufgetretenen Symptome schwerer Husten und Fieber müssen der Kita nicht unbedingt fernbleiben und brauchen auch nicht unbedingt sofort abgeklärt werden. Auch ein einfacher neu aufgetretener Schnupfen stellt kein Problem dar. Kinder mit neu aufgetretenem Husten und Fieber sollen der Kita fernbleiben oder müssen bei Neuauftreten unverzüglich abgeholt werden. Dies gilt selbstverständlich auch für Kinder mit Symptomen von Infektionskrankheiten, die im §34 Infektionsschutzgesetz aufgeführt werden: auch diese Kinder bedürfen weiterhin einer unverzüglichen ärztlichen Abklärung. Fieber führt in jedem Fall zu einem sofortigen Besuchsverbot in der Kita, ebenso wie Erbrechen und Durchfall sowie ein neu aufgetretener Hautausschlag.

Bei Verdacht auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus entscheidet der Kinderarzt oder Hausarzt über die Notwendigkeit einer PCR-Testung und über weitere Diagnostik; er trägt die Differentialdiagnose: Erkältungs- oder COVID-19-Erkrankung.

Schulen

Informationen zum wieder aufgenommenen Regelbetrieb an Schulen und zur zentralen Teststrategie an Schulen entnehmen Sie bitte der Webseite des Landesministeriums für Bildung, Jugend und Sport: https://mbjs.brandenburg.de/kinder-und-jugend/weitere-themen/corona-aktuell.html