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Ansprechpartner – Adressen – Informationen

Nützliches von übergeordneten Behörden

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
  • informiert über die Einwanderung nach Deutschland allgemein.
  • Alle Informationen über die Kriterien der Verteilung, das System "EASY" (Erstverteilung von Asylbegehrenden), den sog. Königsteiner Schlüssel und die Meldung als asylsuchend.
  • Details zum Asylverfahren sind übersichtlich zusammengestellt.
  • Informationsfilm für Flüchtlinge in 14 Sprachen zur Vorbereitung der Anhörung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
  • und ganz wichtig: Informationen zur Arbeitserlaubnis.

Die Bundesregierung dokumentiert die aktuellen politischen Entwicklungen. Zuletzt wurden der Migrationsbericht 2015 und der Integrationsbericht 2015 veröffentlicht.

Das Land Brandenburg informiert aus Landessicht über Zuwanderung, Integration und Asyl.

Der Suchdienst des DRK hilft beim Wiederfinden vermisster Angehöriger; hilfreich auch die Fachinformation zum Familiennachzug. Das Familienunterstützungsprogramm der IOM-Servicezentren hilft speziell bei der Zusammenführung von syrischen und irakischen Familien.

Info-Broschüre "Konfrontiert mit dem Ablehnungsbescheid. Was nun?" vom Flüchtlingsrat NRW e.V. erläutert weitere Vorgehensoptionen. Falls sich vorher die Pläne ändern: Onlineportal zur freiwilligen Rückkehr mit Beratungsstellen, Rückkehrprogrammen oder Länderinformationen (mehrsprachig).

Behörden im Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin ist für die Erfassung der Asylanträge und für die Prüfung der Ansprüche auf Leistungsbezug verantwortlich. Die Versorgung mit allen lebensnotwendigen Belangen gehört ebenso zum Aufgabengebiet: Unterkunft, Gesundheitsprüfung, Klärung der Schulpflicht und der Arbeitsfähigkeit. Der Landkreis ist in 3 Ämter, 4 amtsfreie Städte und 3 amtsfreie Gemeinden gegliedert und organisiert dort die weitere Unterbringung, regelt die Mobilität und die ordnungsgemäße Versorgung der Schutzsuchenden.

Aufenthaltsrecht / Ausländerwesen

Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG)

Unbegleitete minderjährige Asylsuchende

  • Eine Arbeitshilfe zur Beantragung von Hilfen für junge Volljährige, die das 18. Lebensjahr erreichen, hat der BumF (Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge) zusammengestellt.
  • Vom Flüchtlingsrat Thüringen gibt es ebenfalls Arbeitshilfen zum Asylverfahren von umF (unbegleitete minderjährige Flüchtlinge).
  • Das „Service-Portal Integration“ unterstützt pädagogisches Personal Flüchtlingskinder schnell und erfolgreich in Kitas, Schulen oder Horte zu integrieren; Newsletter abbonierbar.
  • Auf der Webseite „Willkommen bei Freunden” sind viele Informationen zu Ausbildung und Berufseinstieg, Inobhutnahme, Ehrenamt in der Jugendarbeit sowie Kinderschutz eingestellt.
  • Junge Geflüchtete auf dem Weg in ein eigenverantwortliches Leben begleiten“ ist ein Leitfaden für Fachkräfte.

Arbeitserlaubnis

Arbeitsaufnahme nach Anerkennung des Asylantrags (Jobcenter)

Migrationssozialarbeit als Fachberatungsdienst
Liste der Rechtsberater*innen der Diakonie (Rechtsberaterkonferenz) in Berlin und Brandenburg sowie die Übersicht der Beratungsstellen in Brandenburg des Flüchtlingsrates.

Eine umfassende Informationen zum Thema Passbeschaffung (incl. Duldung, insbesondere Ausbildungsduldung, und Beschäftigungserlaubnis) hat Berlin Hilft! zusammengetragen.

Das Internet-Portal des Informationsverbundes Asyl & Migration informiert zum Thema Familienzusammenführung. Der Deutsche Verein hat für die Zusammenarbeit der Akteure im Bereich der Familienzusammenführung eine Handreichung verfasst.

; das kostenfreie eBook “Leitfaden: Asylrecht in Deutschland“ des Berufsverbandes der Rechtsjournalisten e.V.

Weitere Ansprechpartner in Ostprignitz-Ruppin

Die Gemeinschaftsunterkünfte für die Asylsuchenden im Landkreis Ostprignitz-Ruppin werden durch die Ruppiner Kliniken betrieben. Die Asylsuchenden in den Gemeinschaftsunterkünften sowie in den Wohnungen werden durch Sozialarbeiter der Ruppiner Kliniken betreut. Im Krankheitsfall erhalten Asylbewerber und Asylbewerberinnen einen Behandlungsschein in den Unterkünften. Dort klären Sie auch die nächstgelegene Möglichkeit für eine altersgerechte Kinderbetreuung oder den Schulbesuch. Die Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie Brandenburg (RAA) bieten im Rahmen des Projekts „Kita Interkulturell 2015“ Trägern und Kitas landesweit Beratungen und Fortbildungen zum Thema „Aufnahme und Integration von Kindern aus Flüchtlings- oder allgemein zugewanderten Familien“ an. Für die Einhaltung der besonderen Fürsorgepflichten gegenüber unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge zeichnet das Jugendamt verantwortlich.

Die Volkshochschule des Landkreises bietet über die Integrationskurse des BAMF (Bundesamt für Mitration und Flüchtlinge) hinaus Sprachkurse an, um Asylsuchenden unabhängig von Ihrem Status schneller zu ermöglichen die deutsche Sprache zu erlernen. Das Jobcenter Ostprignitz-Ruppin klärt gemeinsam mit der Agentur für Arbeit schulische und berufliche Voraussetzungen. Neben den Einrichtungen, Behörden und den Ruppiner Kliniken des Landkreises wird mit weiteren Bildungsträgern zusammengearbeitet, um durch Sprachkurse, Integrationsangebote und berufsvorbereitende Maßnahmen eine erfolgreiche Integration zu erreichen.

Stattwerke e.V. und Navitas gGmbH betreuen die unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden in den Clearingstellen des Landkreises. EvaMigra e.V. berät Migranten und Migrantinnen.

Liste der Rechtsberater*innen der Diakonie (Rechtsberaterkonferenz) in Berlin und Brandenburg sowie die Übersicht der Beratungsstellen in Brandenburg des Flüchtlingsrates.

Ansprechpartner ist Dipl.-Psych. Martin Osinski von den  Ruppiner Kliniken GmbH, Fehrbelliner Straße 38, 16816 Neuruppin, Tel. 03391 39-4406, Fax 03391 39-1070-4406, Mobil 0174 1838766, m.osinski@ruppiner-kliniken.de, www.ruppiner-kliniken.de

Sprach- und Integrationskurse:

Bildung:

Mobilitätshinweis: Öffentlicher Verkehr (Bus und Bahn)

 

Integrationsfachleute für Beratung, Koordinierung und Vermittlung

Marlies Grunst
Integrationsbeauftragte, Landkreis Ostprignitz-Ruppin
integrationsbeauftragte@opr.de; Tel.: 03391 - 688 7020

Kerstin Brendler
Referentin für Flüchtlingsintegration, Landkreis Ostprignitz-Ruppin
kerstin.brendler@opr.de; Tel.: 03391 - 688 2229

Kornelia Diekers-Conraths,
Integrationsbeauftragte Kyritz an der Knatter
Integration@Kyritz.de; Tel.: 01573 - 678 7825

Dietmar Apitz
Integrationsbeauftragter Fontanestadt Neuruppin
integrationsbeauftragter@neuruppin-stadt.de; Tel.: 01525 - 760 18 62

Karoline Waack
Flüchtlingskoordinatorin des Ev. Kirchenkreises Wittstock-Ruppin
k.waack@kirche-wittstock-ruppin.de; Tel.: 0176 - 4193 6262

Qualifizierung und Arbeit

Einerseits wollen die meisten Flüchtlinge schnell in Lohn und Brot kommen und viele Arbeitgeber suchen händeringend Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Andererseits sind bei der Arbeitsaufnahme nicht nur sprachliche Probleme, sondern auch viele Gesetze, Verordnungen und Regeln zu beachten.

Partner der Arbeitgeber für eine Beschäftigung von geflüchteten Menschen ist nach der Anerkennung das Jobcenter OPR; klären Sie über den Arbeitgeberservice die Voraussetzungen und aktuellen Förderoptionen. Die IHK Potsdam hat nützliche Tipps für Unternehmen zusammengefasst. Die IHK bietet auch Beratung für den Weg in die Selbständigkeit; Mikrokredite vergibt das Land Brandenburg. Die Bundesagentur für Arbeit hat ebenfalls eine Übersichtsseite online gestellt; sie ist während des Asylverfahrens zuständig. Eine hilfreiche Zusammenfassung vom Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration ist „Zuwanderung zum Zweck der Erwerbstätigkeit. Wichtige Regelungen im Überblick“. Der Leitfadens für KMU »Fachkräftesicherung durch internationale Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in meinem Betrieb - Wie geht das?“ beantwortet Arbeitgebern und Arbeitgeberinnen erste Fragen. Eine Grafik von KOFA bietet KMU einen Überblick zu Unterstützungsmöglichkeiten bei der Beschäftigung von Flüchtlingen. Erfahrungen und Empfehlungen aus 21 Betrieben bietet „Flüchtlinge einstellen -Tipps von Unternehmern für Unternehmer“. Grundsätzlich: Für Asylbeantragende und Flüchtlinge gelten die gleichen Arbeitsschutzvorschriften, Tarifverträge inkl. Mindestlohn und Beschäftigungsvoraussetzungen (z.B. Gesundheitsprüfung) wie für alle anderen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. Lediglich bzgl. der Arbeitserlaubnis gibt es Besonderheiten zu beachten.

Möglichkeiten der Arbeitsaufnahme für Zugewanderte:

Der Leitfaden zu Arbeitsmarktzugang und -förderung „FLÜCHTLINGE - Kundinnen und Kunden der Arbeitsagenturen und Jobcenter“ bietet Orientierung. Übersetzungen der deutschen Bescheide, Formulare, Merkblätter und Ausfüllhinweise der Arbeitsagentur stehen zur Verfügung. Arbeitsrechtlich hilft die mehrsprachige Broschüre des DGB "Was Geflüchtete wissen sollten, um in Deutschland erfolgreich zu arbeiten". Persönliche Beratung zu Arbeitnehmerrechten für Migranten und Migrantinnen bietet der DGB Berlin-Brandenburg in mehreren Sprachen. Auch die Brandenburgische Fachstelle ,Migration und Gute Arbeit' bietet Rechtsberatung für Migrantinnen und Migranten als Beschäftigte.Eine Broschüre über Angebote für Geflüchtete zur Integration in Arbeit speziell in Brandenburg nennt hilfreiche Kontaktadressen.

Eine erste Übersicht zur Erwerbsmöglichkeit nach Status des Aufenthalts hat das Netzwerk IQ zusammengestellt. Eine Arbeitshilfe zur Ausbildungsduldung nach § 60a Abs. 2 S. 4 ff. AufenthG bietet Praxistipps und Hintergründe. Die besondere Situation von Frauen erläutert die Studie »Frauen, Migration und Arbeit. Ohne Rechte keine Perspektive“ von Südwind e.V.. Eine Praxishilfe für Unternehmen, um geflüchtete Frauen und Mütter in Beschäftigung zu bringen, gibt es von DIHK und BMFSFJ.

Alle Informationen rund um die Anerkennung von Qualifikationen bietet die App “Anerkennung in Deutschland“, sechs Sprachen stehen zur Auswahl.

Das BiBB (Bundesinstitut für Berufsbildung) hat mehrsprachige Filme zum Dualen System und zur Berufsbildung in Deutschland veröffentlicht. Erklärvideos zur Arbeitsmarktintegration, Arbeitserlaubnis, Ausbildung und Qualifizierung von HelpTo stehen auf Youtube zur Verfügung. Einen mehrsprachigen Erklärfilm zur dualen Berufsausbildung hat auch das Netzwerk "Unternehmen integrieren Flüchtlinge" veröffentlicht. Das Themendossier „Zugänge zur beruflichen Bildung für junge Geflüchtete“ untersucht den Berufseinstieg der16- bis 25-Jährigen und wird ergänzt durch eine digitale Toolbox.

Übersicht: Anrechnung von Einkommen und Vermögen für Geflüchtete im AsylbLG, SGB II und SGB XII (Stand Juli 2017).

Allgemeine Informationen rund um das Thema Arbeit, Ausbildung und Studium finden Sie hier:

Fragen und Antworten zum Arbeitsmarktzugang. Alle Grundlagen zu den Zugangvoraussetzungen in der Broschüre des BAMF.

Das Medienzentrum OPR (Altruppiner Allee 39, Haus D, Neuruppin) unterstützt Menschen mit Migrationshintergrund bei der Erarbeitung von Bewerbungsunterlagen. Ein weiterer Ratgeber “Bewerbung: Wie Flüchtlinge und Asylbewerber Arbeit finden".

Handreichung „Der Zugang zur Berufsausbildung und zu den Leistungen der Ausbildungsförderung für junge Flüchtlinge und junge Neuzugewanderte“ des Paritätischen Gesamtverbands. Die DGB-Jugend hat eine Site rund um das Thema Berufsausbildung auf Englisch, Farsi, Arabisch und Französisch online gestellt.,  Das mehrsprachige Fachwörterbuch für das berufliche Anerkennungsverfahren vom IQ Netzwerk NRW hilft sprachlich weiter. Der Leitfaden »Überwindung sprachlicher Hürden in der Ausbildung“ ist Praxishilfe für Ausbilderinnen und Ausbilder. Zugewanderte Eltern unterstützen ihre Kinder beim Einstieg ins Berufsleben mit dem KAUSA-Elternratgeber »Ausbildung in Deutschland“ (in 16 Sprachen).

Studieren in Deutschland und ein kostenfreies eBook zu Stipendienmöglichkeiten. Stipendien für zugewanderte Schüler und Schülerinnen bietet START. Die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) in Berlin bietet für Geflüchtete Gasthörerprogramme u.a.; die Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch. Die Technische Hochschule Brandenburg hat eine Site FAQ für studieninteressierte Flüchtlinge eingerichtet. Die Untersuchung „Allein durch den Hochschuldschungel. Hürden zum Studienerfolg für internationale Studierende und Studierende mit Migrationshintergrund“ bietet Handlungsempfehlungen. Stipendien für Geflüchtete bietet die Hans-Böckler Stiftung.

Das Fachkräfteportal Brandenburg lotst im Welcome-Center in sieben Sprachen internationale Fach- und Arbeitskräfte sowie Studien- und Ausbildungsinteressierte zu wichtigen Informationen und Kontaktpersonen.

Die mehrsprachige Plattform Hop-on - Wege zum Berufsabschluss für Geflüchtete unterstützt erwachsene Geflüchtete bei der beruflichen Integration.

Das IQ Landesnetzwerk Bayern hat die Broschüre »Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten - Informationen für Ehrenamtliche“ herausgebracht, außerdem das Arbeitspapier »Ehrenamtliche Arbeit im Bereich der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten“ der IQ Fachstelle Einwanderung.

Hintergründe: Das Nürnberger "Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung" hat die Expertise «Beratung und Vermittlung von Flüchtlingen - der lange Weg in den deutschen Arbeitsmarkt« veröffentlicht.

Hilfen für den neuen Alltag

Ankommen

Wo kann ich Sprachkurse besuchen? Was muss ich beim Asylantrag beachten? Wie finde ich Arbeit oder eine Ausbildungsstelle? Diese und zahlreiche weitere Antworten rund um den Alltag in Deutschland bietet die Website “ankommen“, auch als App »ankommen«. Die App ist frei erhältlich im Apple App Store oder bei Google Play für Geräte mit Android. 

Der Refugee Guide bietet online eine Orientierungshilfe über alltägliche Regeln des Zusammenlebens in Deutschland.
Eine weitere Internetseite mit Informations- und Hilfsangeboten für Geflüchtete in 4 Sprachen ist handbookgermany.de.

Das Netzwerk für Flüchtlingsfrauen Women in Exile.

Gesundheit

Das vielsprachige Portal »Migration und Gesundheit« des Bundesgesundheitsministeriums erläutert Migrant/innen und hauptamtlichen Helfern, die Zuwanderer unterstützen, das Gesundheitswesen in Deutschland; es hat auch einen Ratgeber Gesundheit für Asylsuchende veröffentlicht. Die Broschüre »Gesundheitsversorgung für Asylsuchende« (deutsch, arabisch, englisch) von der Sächsischen Landesärztekammer erläutert den Leistungsanspruch. Ergänzend eine Übersicht zur "Gesundheitsversorgung für Menschen ohne Papiere" von der Bundesarbeitsgruppe Gesundheit/Illegalität.

Das Deutsche Rote Kreuz  hat gemeinsam mit dem Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen eine  Filmreihe zum Thema Gesundheit veröffentlicht. DieHochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg hat Informationsfaltblätter für Geflüchtete sowie Manuals für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zum Thema Gesundheitsförderung veröffentlicht. Die Seite Krankenkassenzentrale.de stellt umfangreiches Informationsmaterial zum Thema: "Flüchtlinge im deutschen Gesund­heitssystem" zur Verfügung.

In der Praxis: Hilfreich für die medizinische Diagnose ist die Darstellung aller Körperteile auf der Zanzu-Seite. Das tıp doc Gesundheitsheft für Asylbewerber bietet Arbeitsblätter in 11 Sprachen mit Bildern. Die Untersuchungsvorgaben im Landkreis OPR sind auf der Seite FAQ erläutert. Eine Übersicht zu den rechtlichen Rahmenbedingungen bietet „Sozialleistungen für Menschen mit einer Behinderung im Kontext von Migration und Flucht“. Kostenpflichtig ist “Medguide“ - ein Medizinischer Sprachführer zur Inneren Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie und hausärztlichen Versorgung auf Arabisch, Farsi, Deutsch; ähnliches auch für Schwangerschaft und Geburt. Auf www.frauenaerzte.de kann nach Fachärzt(inn)en für Gynäkologie und Geburtshilfe gesucht werden: man kann auch nach Ärztinnen und Ärzten mit bestimmten Fremdsprachenkenntnissen suchen. Sieben leicht verständliche Filme zu verschiedenen Gesundheitsthemen für zugewanderte Menschen in vier Sprachen, um sich besser über das Gesundheitswesen, medizinische Versorgung und Prävention zu informieren.

Mehrsprachiger Patientenflyer der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zu Früherkennungsuntersuchungen für Kinder und Jugendliche. Ein Leitfaden zur Beratung von Menschen mit Behinderung im Kontext von Migration und Flucht für die Praxis in den Einrichtungen der Migrationssozialarbeit, bei Flüchtlingsräten, bei Gesundheitsdiensten sowie im Bereich Behinderung steht zur Verfügung. Die Webseite »Demenz und Migration“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. widmet sich der Versorgung in späteren Jahren.

Psychische Gesundheit: Das „SeeleFon“ vom Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) e.V. hat in arabischer, englischer und französischer Sprache für Menschen mit Fluchterfahrungen und anderem Migrationshintergrund sowie deren Angehörige für traumatische Notlagen ein offenes Ohr; Telefonnummer 0228 7100 2425. Das Berliner FlüchtlingsSeelsorgeTelefon c/o Muslimisches SeelsorgeTelefon berät auf arabisch und englisch (auf Anfrage weitere Sprachen) unter der Telefonnummer 030 440 30 8112. Eine Arbeitshilfe des Bundesfachverbands unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) und der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) zur Beantragung der Kostenübernahmen von Therapie mit minderjährigen Geflüchteten und jungen Volljährigen. Die Broschüre vom BRK »Mehr wissen, besser verstehen, bewusster handeln.“ bietet Information für hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeitende, die mit traumatisierten Flüchtlingen zusammentreffen. Das Projekt “Refugeeum" stellt auf einer mehrsprachigen Internetseite zahlreiche Informations- und Aufklärungsmaterialien für psychisch erkrankte Geflüchtete zur Verfügung.

Thema Trauma: Die Ergebnisse des VIA Integration-Termins vom Mai 2017 als Zusammenfassung. Dazu ein Fragebogen (Deutsch) für den Schnellcheck. vom BZFO (Zentrum Überleben); der in verschiedene Sprachen übersetzt (Englisch, Arabisch, Dari/Farsi, Russisch., Albanisch, Serbokroatisch, Polnisch) vorliegt. Die mehrsprachige Broschüre »Wenn das Vergessen nicht gelingt« des SRK richtet sich an Frauen, Männer und Kinder, die Traumatisches erlebt haben.

Die App »RefuShe« (für Android kostenlos im Google Playstore) unterstützt geflüchtete Frauen und bietet Hilfe bei Gewalterfahrung in fünf Sprachen. Das „Hilfeportal Missbrauch“ der Bundesregierung wurde erweitert um regionale Beratungsstellen für Flüchtlinge, die Opfer sexuellen Missbrauchs wurden.

Die AIDS-Hilfe Potsdam e.V. bietet Aufklärungsveranstaltungen über HIV und sexuelle Gesundheit für Flüchtlinge sowie interne Schulungen für Mitarbeiter_innen von Unterkünften. Außerdem gibt es kostenloses Informationsmaterial in über 13 Sprachen dort zu bestellen. Das Netzwerk Queer Haven für Queer Refugees im Land Brandenburg bietet Fachberatung und Begegnung.

Der Verein Opferperspektive bietet im Land Brandenburg kostenlos und unabhängig Beratung für Betroffene rechter Gewalt und rassistischer Diskriminierung. Unterstützung nach einem rassistischen Angriff bietet ein Ratgeber für Geflüchtete in einfacher Sprache.

Ein Verzeichnis der Berliner Arztpraxen mit Fremdsprachenkompetenz, veröffentlicht vom Bayouma-Haus der AWO.

Prävention: "Warum kann Alkohol für mich gefährlich werden?" Erklärvideo in 5 Sprachen. Bei der Bekämpfung von Suchtproblemen bei Flüchtlingen kann auch die kostenlose App »Guidance“ weiterhelfen.

Online Sprachkurse und Übersetzungshilfen

Anerkennung einer ausländischen Fahrerlaubnis

Alle Informationen zur Anerkennung einer ausländischen Fahrerlaubnis finden Sie im Infoblatt der Fahrerlaubnisbehörde des Landkreises OPR und im Merkblatt des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (Deutsch, Arabisch und Russisch).

Kostenübernahmen für Neuerwerb bzw. Anerkennung können vom Jobcenter oder der Agentur für Arbeit übernommen werden, wenn es unmittelbar der Arbeitsaufnahme dient. Es wird immer nach Einzelfall geprüft bzw. entschieden. Fremdsprachiges Lernmaterial für die theoretische Prüfung gibt es z.B. hier: www.lehrboegen.de

Verkehrssicherheitstraining bietet die kostenlose Smartphone-App »German Road Safety« um zu Fuß, mit Bus und Bahn, auf dem Fahrrad oder mit dem Auto sicher ans Ziel kommen.

Wohnen und Mieten

Während des Asylverfahrens stehen kommunale Unterbringungen für Flüchtlinge zur Verfügung; im Landkreis OPR ist das Amt für soziale Leistungen dazu Ansprechpartner. Nach Abschluss des Verfahrens sind positiv Beschiedene verpflichtet, sich eine eigene Wohnung zu suchen; für Kunden und Kundinnen des Jobcenters gelten die üblichen Vorgaben zu Kosten der Unterkunft und Wohnungsgröße nach ALG II.
Im Rahmen des Integrationsgesetzes wurde rückwirkend zum 1. Januar 2016 die Wohnsitzauflage für anerkannte Flüchtlinge eingeführt. In Brandenburg wird von dieser Regelung bislang kein Gebrauch gemacht; allerdings sind erste Rückkehrer und Rückkehrerinnen eingetroffen. Alle wichtigen Informationen zur Wohnsitzauflage hat der Paritätische zusammengefasst sowie im Infoblatt "Die Wohnsitzregelung: Ihre Rechte und Pflichten gegenüber dem Jobcenter" in sechs Sprachen vom IQ Netzwerk.

Der Wohnleitfaden vom BBU (Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.) gibt in den Sprachen deutsch, arabisch und englisch eine Zusammenfassung der Rechte und Pflichten im Mietverhältnis. Eine Handreichung zur rassistischen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt ist im Januar 2017 erschienen.

Informationen zum Rundfunkbeitrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Englisch, Russisch, Spanisch, Französisch, Türkisch und Arabisch.

Weitere mehrsprachige Checklisten der Verbraucherzentrale  zu zehn Lebensbereichen, die Geflüchteten dabei helfen sollen, sich im Verbraucheralltag zurecht zu finden; auch auf YouTube. Der Transition Guide gibt Flüchtlingen und Helfern Tipps und Anleitungen zu den Themen Haftpflichtversicherung, Krankenversicherung und Kontoeröffnung in Deutschland (in Deutsch, Englisch und Arabisch). Die Handreichung »Gut zu wissen. Informationen für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe“ der Schuldnerberatung Schleswig-Holstein erläutert Themen wie Verträge, Girokonto, Basiskonto, Smartphone, Tablet, Internet, Versicherungen, Sozialleistungen, Wohnung.  Das "Schuldenwörterbuch" in leichter Sprache der Volkssolidarität Südthüringen klärt auf über Wege aus der Schuldenfalle.

    Tipps für Freizeit & Alltag

    Die Natur in Ostprignitz-Ruppin bietet schönste Freizeitmöglichkeiten - sofern die Regeln eingehalten werden:

     

    Medienangebote für & von Geflüchteten

    •  

      Der Westdeutsche Rundfunk bietet mit WDRforyou Informations- und Unterhaltungsangebote, unter anderem auf Arabisch, Persisch und Englisch.
      Auch das Refugee Radio ist ein Angebot des WDR. Hier gibt es neben Audiobeiträgen auch die tagesaktuellen Nachrichten zum Ausdrucken.

      Die rbb-ABENDSCHAU gibt es auf Arabisch, die ARD-Tagesschau und Radio auf englisch, arabisch u.a. Sprachen.
      Das Zweite Deutsche Fernsehen bietet ausgewählte Beiträge auf Arabisch und Englisch an. Darunter sind aktuelle Nachrichten, Dokumentationen und Unterhaltungssendungen.

      Ähnlich ist das Angebot des Südwestrundfunks aufgebaut bei SWR News for refugees.

      Die Sendung mit der Maus bietet für Kinder Beiträge in verschiedenen Sprachen an, darunter Arabisch, Kurdisch und Dari.

       97 Kinder- und Jugendfilme zum Themenkomplex Flucht und Migration präsentiert das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum.

      Das Projekt Messages of Refugees - Flüchtlingsbotschaften wurde unter anderem durch den Bayerischen Rundfunk gestartet. Hier können geflüchtete Journalist/innen selbst schreiben und aus ihrer eigenen Perspektive berichten. Dabei geht es um das Zusammenleben von Menschen verschiedenster Herkunft, aktuelle Fragen der Asylpolitik oder allgemein um das Leben in Deutschland.

      Die vielsprachige Newswebsite InfoMigrants bietet tagesaktuelle Nachrichten und Hintergrund-Reportagen.

      Die monatlich erscheinende Zeitung Abwab (arab.: "Türen") wurde zunächst von Geflüchteten für Geflüchtete geschrieben, mittlerweile schreiben auch deutsche Autor/innen. Die Zeitung möchte mit ihren Beiträgen das Ankommen in Deutschland erleichtern, aber auch den interkulturellen Dialog fördern und Vorurteile abbauen.

      Das Refugees Radio Network ist ein Radioprogramm, das von Geflüchteten für Geflüchtete gemacht wird. Es richtet sich an Menschen in Europa, Nahost und Afrika.

      Der Radiosender «Good Morning Deutschland" informiert Menschen unterschiedlicher Kulturen auf Arabisch, Farsi, Deutsch und Englisch über Alltagssorgen von Flüchtlingen und das Leben in Deutschland

      Das Online-Magazin Minbar Ibn Rushd des Ibn Rushd Fund for Freedom of Thought – zur Förderung des freien Denkens und der Demokatie in der arabischen Welt.

      „"Syrmania“: Audio-Podcast über das Leben der Syrer in Deutschland auf den Seiten von Deutschlandfunk Kultur, Spotify, iTunes und den Seiten des Onlineradios Souriali