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Interkulturelle Woche

Ziel der jährlichen bundesweiten Woche ist das Zusammenleben in Vielfalt auf der Basis der Grund- und Menschenrechte zu fördern und eine selbstbewusste Zivilgesellschaft zu stärken. Kirchengemeinden, Kommunen, Verbände, Organisationen, Initiativen, Schulen, Bildungsstätten usw. sind eingeladen, sich mit einer Veranstaltung oder einem ähnlichen Beitrag zu beteiligen. Ob Lesung oder Sportveranstaltung, ob gemeinsames Kochen oder religiöser Austausch, ob Kunstausstellung oder Trommelworkshop: Die Interkulturelle Woche ist ein hilfreicher Anlass die Willkommenskultur im Landkreis mit Leben zu füllen und weiter voranzubringen.

IKW 2020 Logo
© Interkulturelle Woche 

Die Interkulturelle Woche 2020 findet bundesweit von Sonntag, den 27. September, bis Sonntag, den 04. Oktober, statt. In OPR werden Veranstaltungen vom voraussichtlich vom 19. September bis 04. Oktober stattfinden. Der Tag des Flüchtlings wird am Freitag, den 25. September 2020, begangen. Das Motto lautet erneut "Zusammen leben, zusammen wachsen". Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin sind Städte und Gemeinden, Unternehmen, Vereine, Schulen, öffentliche Institutionen und soziale Träger aufgerufen, sich zu beteiligen. Pro Asyl veröffentlichte ein Heft zum Tag des Flüchtlings 2019.

Der Veranstaltungsflyer zur Interkulturellen Woche 2020 im Landkreies Ostprignitz-Ruppin wird ca. Ende August als Download zur Verfügung stehen oder in Papierform bestellt werden können; bitte melden Sie Ihre benötigte Stückzahl unter interkulturelle-woche@opr.de.

Weitere Informationen erhalten Sie bei: Marlies Grunst, Integrationsbeauftragte (Tel.: 03391-688 7020), und Kerstin Brendler, Referentin für Flüchtlingsintegration (Tel. 03391-688 2229), beide per Mail an: interkulturelle-woche@opr.de
Weitere Informationen, Aktionsbeispiele oder Materialien zur IKW bundesweit: www.interkulturellewoche.de. Das Heft zum Tag des Flüchtlings von Pro Asyl und den Flüchtlingsräten ist in Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Vorbereitungsausschuss entstanden.

Hintergrund

Über 4000 Personen aus mehr als 110 Ländern lebten 2019 bereits im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Damit liegt der Anteil ausländischer Mitbürger und Mitbürgerinnen bei 4,2% und ist deutlich niedriger als der Bundesdurchschnitt von über 12%. Viele kamen nicht freiwillig hierher: Längst haben die Auswirkungen von Krieg und Zerstörung den Brandenburger Nordwesten erreicht, zwischenzeitlich lebten rund 1700 Menschen vor Ort, die als Flüchtlinge hier ankamen. Vielfalt respektieren ist ein Schlüssel gegen Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit, ein Schlüssel für Kennenlernen und Verständnis. Nur eine erfolgreiche Willkommenskultur in Ostprignitz-Ruppin kann dazu beitragen, die demografische Entwicklung abzufedern und damit dem Ruppiner Land und der Prignitz weiterhin als lebendigem Wirtschafts- und Lebensraum eine Zukunft zu geben. Allerdings: Heimat entsteht nur da, wo man sich wohlfühlt. Die Interkulturellen Wochen sollen Begegnungen zwischen Menschen fördern und dazu beitragen, dass aus Unbekannten geschätzte Nachbarn und Freunde werden.

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