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06.11.2019

Prignitz-Express: Züge sollen 2020 häufiger halten

Zwar sind die Bauarbeiten an der Neuruppiner Seedammbrücke im kommenden Jahr (13.06. bis 12.12.2020) für Bahnfahrer mit allerlei Einschränkungen verbunden, aber es gibt auch gute Nachrichten.

Wie das brandenburgische Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung in einem Schreiben an Landrat Ralf Reinhardt mitteilte, soll der RE 6 während der Bautätigkeiten am Seedamm zusätzlich zwischen Neuruppin und Wittstock an den Stationen Walsleben, Netzeband, Fretzdorf und Dossow einen stündlichen Stopp einlegen, allerdings zeitlich begrenzt. So werden nur die von Wittstock kommenden Züge bis 12 Uhr die genannten Stationen im stündlichen Takt anfahren, nach 12 Uhr dann von Neuruppin in Richtung Wittstock.

Auch für die Station Wustrau-Radensleben im südlichen Abschnitt des RE 6 soll nach derzeitigem Stand ein stündlicher Halt eingerichtet werden. Wobei im Juni 2020 nach den ersten Betriebstagen die Praxistauglichkeit auf den Prüfstand gestellt werden soll, um danach für den Halt in Wustrau-Radensleben über eine dauerhafte Regelung zu entscheiden.

Die Mitglieder des Kreistages von Ostprignitz-Ruppin hatten mit nur einer Enthaltung bei der Sitzung im September für einen Antrag von BVB/ Freie Wähler gestimmt, in dem stündliche Stopps an den Bedarfshaltestellen zwischen Neuruppin und Wittstock angeregt wurden. Normalerweise halten die Züge hier nur im Zwei-Stunden-Takt.

Bei den Bauarbeiten im kommenden Jahr will die Deutsche Bahn die in die Jahre gekommene Seedammbrücke erneuern, die dafür für den Zugverkehr gesperrt werden muss. Für diese Zeit wird am Seedamm in Höhe der Lindenallee ein Behelfsbahnsteig gebaut. Von dort pendeln dann Busse zur anderen Seeseite, um die Verbindung zum RE 6 trotz Baustelle zu gewährleisten.