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03.12.2019

Kreisbrandmeister Wolfgang Hohenwald mit Zapfenstreich verabschiedet

Blaulicht- und Sirenenkonzert für den scheidenden Kreisbrandmeister Wolfgang Hohenwald: Hunderte Feuerwehrleute aus dem gesamten Landkreis Ostprignitz-Ruppin bereiteten dem 64-jährigen auf dem Neuruppiner Schulplatz mit einem abendlichen Zapfenstreich einen stimmungsvollen Abschied.

Hohenwald, der von dem besonderen Geschenk seiner Kameradinnen und Kameraden nichts wußte, war vom Großaufgebot an Fahrzeugen, die um ihn herum Spalier standen, sichtlich überwältigt. "Das ist der Hammer", kommentierte Hohenwald das überraschende Spektakel. Landrat Ralf Reinhardt würdigte in einer Rede das Lebenswerk und die Verdienste des bisherigen Kreisbrandmeisters. "Sie werden uns fehlen, denn es geht eine großartige Ära zu Ende. Aber einer wie sie ist Feuerwehrmann ein Leben lang", betonte Reinhardt.

Hohenwald, der 1971 als aktives Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr in Neuruppin eingetreten war und seit 2005 ehrenamtlich als Kreisbrandmeister fungierte, kündigte an, keineswegs in den Ruhestand gehen zu wollen. Er werde auch nach dem Abschied den Feuerwehrkameraden weiter mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Zu den bisher erworbenen Auszeichnungen gesellte sich am Abend der feierlichen Verabschiedung ein weiteres Abzeichen hinzu: Vom Kreisfeuerwehrverband Ostprignitz-Ruppin erhielt Wolfgang Hohenwald für sein jahrzehntelanges Engagement das Ehrenkreuz, die höchste Auszeichnung auf Verbandsebene.

Über den künftigen Kreisbrandmeister entscheidet der Kreistag im kommenden Jahr.

VerabschiedungHohenwald