Zur Startseite

Volltextsuche

 

Seiteninhalt

01.07.2020

Ersatzbau in der Neustädter Straße offiziell an Jobcenter übergeben

Erste Ideen für einen so genannten "Ersatzbau" entstanden bereits im Dezember 2015. Aber am 09.03.2017 waren es die Abgeordneten des Kreistages von Ostprignitz-Ruppin, die mit einem Grundsatzbeschluss den Weg zur Errichtung eines neuen Gebäudes für Gesundheitsamt und Jobcenter in Neuruppin ebneten.

Schon am 01.10.2018 konnte mit den Bauarbeiten in der Neustädter Straße, gleich neben dem bereits bestehenden Kreisverwaltungsgebäude, auf dem ehemaligen AWU-Betriebsgelände begonnen werden. Am 11.04.2019 erfolgte dann das Richtfest und am Mittwoch, den 01.07.2020, konnte nun ein Teil des Gebäudekomplexes an das Jobcenter Ostprignitz-Ruppin offiziell übergeben werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jobcenter-Stelle sind bereits seit einigen Tagen in ihre neuen Büros in der Neustädter Straße 13 eingezogen und im Einsatz.

Bei der Übergabe in einem coronabedingt eher kleinen Rahmen an den Leiter des Jobcenters Ostprignitz-Ruppin, Axel Schmidt, äußerte sich Landrat Ralf Reinhardt erfreut über die doch alles in allem zügige Fertigstellung des Ersatzbaus, der künftig auf einer Nutzfläche von 2.250 Quadratmetern insgesamt 74 Einzelbüros sowie 21 Doppelbüros für ca. 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beherbergen wird. "Dieses Großprojekt war ein Kraftakt, mit veranschlagten Baukosten in Höhe von rund 8 Millionen Euro vor allem finanziell. Aber diese Investition hat sich gelohnt, wenn man sich das barrierefreie und moderne Gebäude mit den Menschen, die künftig hier arbeiten werden, anschaut." Bei einem gemeinsamen Rundgang konnte sich auch die Vorsitzende des Kreistages, Sigrid Nau, ein Bild von dem so gut wie fertiggestellten Bauwerk machen. "Es ist ein an sich unauffälliges Gebäude, das aber in seiner Art sehr schön ist und sicherlich auch motivierend auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirkt", so Nau.

Das Gesundheitsamt wird nach den Worten der Dezernentin für Gesundheit und Soziales, Waltraud Kuhne, schon bald mit dem Bezug der Räumlichkeiten folgen und dann die Arbeit an neuer Stelle aufnehmen. Im Ersatzbau wird es unter anderem verschiedene Spezialräume geben, wie etwa Untersuchungs- und Diagnostikräume sowie eine Zahnputzstrecke für Kinder.

Bei der Planung des Ersatzbaus wurde vor allem Wert auf Barrierefreiheit gelegt. Neben Aufzügen verfügt das Gebäude über zwei barrierefreie WC-Bereiche im Erd- und im 2. Obergeschoss, außerdem stehen drei Parkplätze für Menschen mit Behinderung zur Verfügung. Eine weitere Besonderheit sind auch die Verbindungsgänge im Keller- und im Erdgeschoss zwischen dem Neubau und dem historischen Nachbargebäude, der Neustädter Straße 14. Die Möglichkeit einer künftigen Gebäudeerweiterung wurde bei der Planung des Ersatzbaus ebenfalls berücksichtigt.

Auf dem Foto im Verbindungsgang zwischen Neustädter Straße 13 (Ersatzbau) und der 14 (Nachbargebäude): Waltraud Kuhne, Sigrid Nau, Axel Schmidt und Ralf Reinhardt.

Ersatzbau1