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28.05.2021

Landrat dankt Soldaten und Soldatinnen, die bei der Kontaktnachverfolgung geholfen haben

Auf den Tag genau sieben Monate nach dem ersten Einsatz von Angehörigen der Bundeswehr im Landkreis Ostprignitz-Ruppin im Rahmen der Kontaktverfolgung im Zusammenhang  mit der Corona-Pandemie, wurden am Freitag zehn Soldatinnen und Soldaten offiziell vor dem Gesundheitsamt in Neuruppin von Landrat Ralf Reinhardt verabschiedet. Am 28. Oktober 2020 waren die ersten fünf Kameraden der Bundeswehr, nachdem sie vom Krisenstab des Landkreises im Rahmen eines Amtshilfegesuches angefordert waren, in Ostprignitz-Ruppin eingetroffen, um die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes bei der Kontaktnachverfolgung zu unterstützen. Daran erinnerte Oberstleutnant Patrick Hoppe, Leiter des Kreisverbindungskommandos Ostprignitz-Ruppin. Ununterbrochen waren dann Soldaten und Soldatinnen verschiedener Einheiten vor allem aus Norddeutschland – im Höchstfall 15 Kameraden – im Bereich der Kontaktnachverfolgung im Einsatz.

Landrat Ralf Reinhardt dankte den zehn Soldatinnen und Soldaten der Flugabwehrraketengruppe 21 aus Sanitz daher auch stellvertretend für alle Kräfte, die seit Oktober durchgehend im Landkreis die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes unterstützt hatten. „Die Bundeswehr hat während der Pandemie einen großen Dienst für die Gemeinschaft, für Deutschland, für Ostprignitz-Ruppin und besonders für die Menschen im Landkreis geleistet“, so Reinhardt und erinnerte an die Zeiten zu Jahresbeginn, als die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreis zu den zehn höchsten in ganz Deutschland gehört hatte. Nun aber sei die Inzidenz in Ostprignitz-Ruppin eine der zehn Niedrigsten bundesweit, berichtete Ralf Reinhardt. Am Freitag lag der Wert bei 10,1. Das sei auch ein Verdienst der Soldatinnen und Soldaten, die durch die Ermittlung der Kontakte, der Ausbreitung von Ausbruchsgeschehen vorbeugten. Die Bekämpfung des Virus gelinge nur durch das Zusammenspiel aller Beteiligten, betonte der Landrat.

Nun jedoch sei die Zahl der Neuinfektionen so niedrig, dass die Arbeit der Soldaten und Soldatinnen im Bereich der Kontaktnachverfolgung nicht mehr benötigt werde, so dass deren Einsatz im Gesundheitsamt am Freitag endete. Oberstleutnant Hoppe sicherte Landrat Ralf Reinhardt aber weiter seine Hilfe zu, da die Pandemie noch nicht vorbei sei. „Wenn Bedarf besteht, wird die Bundeswehr wieder an ihrer Seite stehen, um zu helfen.“

Allerdings nur im Bereich der Kontaktnachverfolgung zieht sich die Bundeswehr aus dem Landkreis zurück. 44 Soldatinnen und Soldaten verschiedener Einheiten sind weiterhin in Ostprignitz-Ruppin im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie im Einsatz. So helfen aktuell 34 Einsatzkräfte im Impfzentrum in Kyritz, das am 3. Februar 2021 eröffnet wurde, und unterstützen auch die mobilen Impfteams bei den Einsätzen des Impfbusses. Zehn Kräfte sind seit Ende März in den stationären Corona-Testzentren in Kyritz und Neuruppin im Einsatz. Vom 27. Januar 2021 bis Ende März halfen zudem Soldaten und Soldatinnen bei Testungen in Senioren- und Pflegeeinrichtungen.

Verabschiedung Bundeswehr 28.5.2021Verabschiedung Bundeswehr 28.5.2021Verabscheidung Bundeswehr 28.5.2021