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10.09.2020

Interkulturelle Woche: Zusammenhalten in Zeiten von Abstandsregeln

Es ist eine gute Nachricht: Trotz Corona wird in diesem Herbst die Interkulturelle Woche im Landkreis Ostprignitz-Ruppin stattfinden, um wieder ein klares Zeichen für Vielfalt und Toleranz zu setzen.

Insgesamt 15 Veranstaltungen werden dabei im Landkreis in der Zeit vom 13. September bis 4. Oktober angeboten. Zwei Gottesdienste rahmen den Veranstaltungszyklus ein: Zur Eröffnung am 13. September wird die Evangelische Gemeinde nach einem Gottesdienst in Rheinsberg ein Fest der Vielfalt auf dem Kirchplatz veranstalten. Der internationale Gottesdienst der evangelisch-methodistischen Gemeinde in Neuruppin am 4. Oktober wird bewusst auch orientalische Elemente aufnehmen.

Für alle Altersgruppen findet sich - trotz der geltenden Kontaktbeschränkungen -  Interessantes im Programm: Für Kinder ab 6 Jahren wird am 15. September in Neuruppin und am 16. September in Rheinsberg „KiLeBu“, ein interaktives Märchenprojekt, veranstaltet. Kreatives Gestalten an Schulen und Kitas wird in Fehrbellin vorbereitet, die Ergebnisse werden öffentlich präsentiert. Im Wittstocker Kino Astoria werden für Erwachsene am 24. und 30. September die Filme "Tokanara" und "Crescendo" gezeigt. Die zweitägige Fortbildung „Grundlagen der Arbeitsmarktintegration und interkulturelle Kompetenz“ kann am 15. und 16. September kostenfrei besucht werden, ebenso das Vernetzungstreffen „Frauenglück in Neuruppin“ im Haus der Begegnung am 24. September.

Das Amt für Familien und Soziales des Landkreises hat unter dem Titel „Mein neues Leben in Ostprignitz-Ruppin“ einen Fotowettbewerb für migrantische Personen ausgeschrieben; Einsendungen sind unter foto@opr.de bis zum 30. September 2020 möglich. Online-Ausstellungen im Internet, bunte Feste im ESTAhaus Neuruppin (20. September), in Wusterhausen (26. und 27. September) sowie in Wittstock runden das Programm ab.

Landrat Ralf Reinhardt dankt allen Aktiven, die an der Interkulturellen Woche 2020 trotz der Pandemie-Bedingungen und Einschränkungen mitwirken: „Das Virus beweist, dass wir als Menschen zwar kulturelle Vielfalt entwickelt haben, aber letztlich die gleichen Sorgen und Nöte, die gleichen Hoffnungen und Ziele unser Leben bestimmen, nämlich Gesundheit und ein auskömmliches Leben in Frieden für sich, die Familie und Freunde. `Zusammen leben, zusammen wachsen´ lautet das bundesweite Motto zur Interkulturellen Woche; `zusammen gesund bleiben´ möchte ich dieses Jahr ergänzen“, erläutert der Schirmherr.

Zur Interkulturellen Woche unter gemeinsamer Trägerschaft der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland wird in diesem Jahr bundesweit zum 45. Mal vom Ökumenischen Vorbereitungsausschuss aufgerufen. Ziel ist das Zusammenleben in Vielfalt auf der Basis der Grund- und Menschenrechte zu fördern und eine selbstbewusste Zivilgesellschaft zu stärken. Begegnung führt zum Abbau von Ängsten und lässt aus Unbekannten geschätzte Nachbarn, Freundinnen und Freunde werden. Miteinander ins Gespräch kommen heißt Verständnis schaffen und lässt gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe wachsen. Dies sind wichtige Bausteine für eine gelingende Integration der Zuwandernden in den Kommunen.

Weitere Informationen zur Interkulturellen Woche und alle bundesweiten Termine finden Sie im Internet unter www.interkulturellewoche.de

Kontakte im Landkreis (organisatorische Abstimmung und Gesamtprogramm):

Marlies Grunst, Gleichstellungsbeauftragte, Tel. 03391 / 688 - 7020

Kerstin Brendler, Referentin für Flüchtlingsintegration, Tel. 03391 / 688 - 2229

eMail: interkulturelle-woche@opr.de