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08.11.2020

Weitere 19 Personen im Landkreis positiv auf das Sars-CoV-2 Virus getestet

Am Wochenende sind weitere 19 Personen im Landkreis auf das Sars-CoV-2 Virus positiv getestet worden. Hierbei handelt sich jeweils um eine Person aus der Gemeinde Temnitz, eine Person aus der Gemeinde Fehrbellin, der Gemeinde Wusterhausen, dem Amt Lindow sowie drei Personen aus Wittstock, wovon eine in der häuslichen Krankenpflege tätig ist, die bisher noch keinem bekannten Infektionsgeschehen zugeordnet werden können. Zwei der in Wittstock positiv getesteten Personen gehören zu einem gemeinsamen Haushalt, eine dieser Personen arbeitet im KMG Klinikum Wittstock. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft z.T. noch. Eine der auf das Sars-CoV-2 Virus positiv getesteten Personen aus Wittstock steht im Zusammenhang mit einem Infektionsgeschehen im Nachbarlandkreis Havelland.

Eine schulpflichtige Person in Kyritz, die das Gymnasium besucht, wurde ebenfalls positiv getestet. Im Gymnasium Kyritz sind eine Klasse und ein Kurs (10. Klasse) sowie drei Lehrkräfte von Quarantänemaßnahmen betroffen. Drei weitere Personen, die in der Stadt Kyritz wohnhaft und jeweils Kontaktpersonen zu einer bereits positiv getesteten Person sind, sind ebenfalls positiv getestet worden. Gleiches gilt auch für eine Person aus Heiligengrabe und zwei Personen aus Neuruppin, wovon sich eine bereits in Quarantäne befand, die ebenfalls Kontakt zu einer bereits positiv getesteten Person hatte.

Weiterhin ist eine Person in Verbindung zu einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe in Alt Ruppin positiv getestet worden. Die Einrichtung ist bereits von Quarantänemaßnahmen betroffen.Im Fall von drei positiv getesteten Personen innerhalb einer Familie im Amt Temnitz, ist auch die Grundschule Wildberg von Quarantänemaßnahmen betroffen.

Somit erhöht sich die Anzahl der auf das Sars-CoV-2 Virus positiv getesteten Personen auf 346. Zur Zeit sind 156 Infektionen im Landkreis aktiv. Davon befinden sich 6 in stationärer Behandlung, davon 2 Personen auf der ITS eine Person wird beatmet. 190 Personen gelten als genesen.

Bisher gelingt es noch zum großen Teil im Landkreis Ostprignitz-Ruppin Infektionsketten nachvollziehen zu können, dennoch erhöht sich die Zahl der Fälle, wo dies nicht mehr möglich ist. In diesem Zusammenhang appelliert das Gesundheitsamt, die Kontakte weitestgehend zu reduzieren und sich an die gültige Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg zu halten. Die Kontaktverfolgung ist nach wie vor das wichtigste Instrument um Infektionsketten zu unterbrechen. Je weniger Kontakt besteht, desto einfacher ist dies möglich. Gleiches gilt für die Einhaltung von Verhaltensregeln bei angeordneter häuslicher Isolierung hinsichtlich der Kontakte zu Familienangehörigen um Infektionsgeschehen im familiären Umfeld zu vermeiden, auch wenn dies schwerfällt.

Die aktuellen Zahlen mit Zuordnung zu den Gemeinden des Landkreises Ostprignitz- Ruppin finden Sie auf dem Dashboard, das auf der Startseite der Coronasonderseiten des Landkreises verlinkt ist.