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19.02.2021

COVID-19: Zwei neue Mutationsfälle festgestellt

Dem Gesundheitsamt des Landkreises Ostprignitz-Ruppin sind zwei weitere Fälle gemeldet worden, die mit Mutationen von SARS-CoV-2 in Verbindung stehen: Bei einer betroffenen Person gibt es dabei einen Zusammenhang mit einem bereits bekannten Mutationsfall. Hier handelt es sich um Ansteckungen innerhalb der Familie. Alle Personen sind isoliert und unterliegen verschärften Quarantänebedingungen. Der zweite Fall betrifft eine Person, die ihre Meldeadresse zwar in Ostprignitz-Ruppin hat, sich derzeit aber in einem anderen Bundesland aufhält. Nach Erkenntnissen des Gesundheitsamtes bestehen in diesem Fall keinerlei Kontakte zu Personen in unserem Landkreis. Mit den beiden neuen Fällen hat sich die Zahl von festgestellten Mutationen der britischen Variante im Landkreis auf insgesamt 16 erhöht.

Bei den laborbestätigten COVID-19-Fällen sind seit der gestrigen Pressemitteilung sechs Neuinfektionen hinzugekommen, gleichzeitig gibt es 18 Genesene im Landkreis zu verzeichnen. Die Zahl der aktiven Fälle liegt momentan bei 271. Seit dem Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 sind in Ostprignitz-Ruppin 3.279 COVID-19-Erkrankungen registriert worden, 2.868 Menschen gelten inzwischen als genesen.

Die 7-Tage-Inzidenz, die für mögliche Rechtsfolgen gemäß der Eindämmungsverordnung des Landes maßgeblich ist, wird für den Landkreis vom Landesamt für Gesundheit (LAVG) mit 42,5 angegeben.

In den drei Kliniken im Landkreis werden zur Zeit 34 Menschen wegen einer COVID-19-Erkrankung behandelt, davon 11 intensivmedizinisch. Von diesen müssen fünf beatmet werden.

Weitere Informationen zur Corona-Lage sowie zur Verteilung der Fälle auf Ämter, Gemeinden und Städte des Landkreises enthält das Dashboard für Ostprignitz-Ruppin.