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05.03.2021

SARS-CoV-2 Infektionsgeschehen am Freitag, 05.03.2021

Mit Stand 05. März meldet der Landkreis Ostprignitz-Ruppin im Vergleich zum Vortag 6 Neuansteckungen mit dem SARS-CoV-2 Virus und weitere 16 genesene Personen. 

Die Zahl von Mutationen der britischen Variante im Zusammenhang mit dem SARS-CoV-2 Virus, bei Personen aus unserem Landkreis, hat sich auf 30 erhöht. Die betroffenen Personen waren bereits als COVID-19 Fall bekannt und befanden sich schon in Quarantäne. Dazugehörige Kontaktpersonen befinden sich ebenfalls in verschärfter Isolation. 
In den drei Kliniken im Landkreis werden derzeit 15 Menschen im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung behandelt. Drei werden intensivmedizinisch betreut, davon müssen zwei Menschen beatmet werden.

Derzeit gibt es 246 aktive Fälle im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter. Der Wert, den das Landesamt für Gesundheit (LAVG) angibt und der für rechtliche Folgen laut Eindämmungsverordnung des Landes maßgeblich ist, liegt bei 34,4. Die vom Gesundheitsamt des Landkreises errechnete Inzidenz steht bei 29,3. Die Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner im Landkreis. Der Wert des Gesundheitsamtes enthält COVID-19-Fälle, die bis einschließlich gestern gemeldet wurden.

Aber, im durchschnittlichen bundesweiten Trend ist der Anteil von Mutationen bei positiven PCR-Proben in den letzten drei Wochen deutlich angestiegen und liegt im Mittel bei einem Anteil von ca. 25 Prozent mit steigender Tendenz. Es handelt sich z.Zt. überwiegend um die sogenannte britische Mutationsvariante B.1.1.7.
Deshalb wird trotz weiter sinkender Zahlen zur Vorsicht gemahnt, um das was bisher erreicht wurde, nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Denn nur so werden verlässlich weitere Lockerungen möglich bleiben, die die Wirtschaft, der Einzelhandel, die Gastronomie, die Hotellerie, die Bildungseinrichtungen, der Sport sowie auch die Kultur-und Veranstaltungsbranche so sehr brauchen.

Die Vorgaben der Eindämmungsverordnung des Landes und die Einhaltung aller Hygiene-,Abstands-, und Kontaktregeln sind weiter einzuhalten. Ansonsten gilt: Raus in die Natur, Bewegung an der Luft aber Vermeidung von Orten mit großen Menschenansammlungen. Es braucht noch einiges an Geduld auf dem Weg in die Normalität. Zukünftig können hier ein weiterer Ausbau des Impfens und zusätzliche freiwillige Testungen unterstützen. Der Anfang ist gemacht!