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23.09.2019

Landkreis begrüßt weiteren Schritt zur RE6-Elektrifizierung

Für die weitere Entwicklung der Region Nordwestbrandenburg ist der RE 6 (Prignitz-Express) und damit die Anbindung an die Metropolregion Berlin von großer Bedeutung.

Hinsichtlich der Modernisierung und des Ausbaus des RE 6 ist jetzt ein wichtiger Schritt erfolgt - das Land Brandenburg hat beim Bund Streckenabschnitte für eine Elektrifizierung angemeldet. Eine Maßnahme, die vom Landkreis Ostprignitz-Ruppin begrüßt wird.

Landrat Ralf Reinhardt hatte sich bereits vor einiger Zeit an das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) gewandt und um Prüfung der Möglichkeit einer Elektrifizierung des Streckenabschnittes RE 6 Wittenberge-Wittstock/Dosse-Neuruppin-Hennigsdorf gebeten. Nun hat der Landkreis die erfreuliche Nachricht erhalten, dass die Streckenabschnitte Wittenberge-Wittstock/Dosse und Hennigsdorf-Velten als potenzielle Schienenstrecken, die für eine Elektrifizierung vorgesehen sind, durch das Land Brandenburg zum sogenannten "Elektrifizierungsprogramm der Bundesregierung für Güterzugstrecken" angemeldet wurden. Ralf Reinhardt:

„Ich begrüße das außerordentlich und freue mich, dass das Land den Bedarf hier anerkannt hat und die Chancen nicht verstreichen lässt, sondern handelt. Ein wichtiger Schritt in Richtung eines verlässlichen 30-Minuten-Taktes in die Hauptstadt. Ziel ist, die vollständige Elektrifizierung der Strecke des RE 6 und eine gute Anbindung nach Berlin zu erreichen.“

Das Förderprogramm des Bundes soll dazu führen, die Elektrifizierungsquote des bundeseigenen Schienennetzes bis zum Jahr 2025 auf 70 Prozent zu erhöhen. Diese Zielsetzung ist Bestandteil des Koalitionsvertrages der Bundesregierung. Eine entsprechende Förderrichtlinie soll bis Ende 2019 erarbeitet werden. Die Förderinitiative des Bundes zur „Elektrifizierung regionaler Schienenstrecken“ ist derzeit mit 70 Mio. € veranschlagt.