Zur Startseite

Volltextsuche

 

Seiteninhalt

21.10.2019

Staatssekretär besucht Bus-Pilotprojekt in Wusterhausen/Dosse

Prominenter Besuch in Wusterhausen: Staatssekretär Thomas Kralinski aus der Brandenburger Staatskanzlei hat sich vergangenen Freitag gemeinsam mit Landrat Ralf Reinhardt, ORP-Chef Ulrich Steffen und REG-Geschäftsführer Christian Fahner über das Pilotprojekt mit dem autonom fahrenden Elektro-Kleinbus informiert.

Kralinski, der auch Digitalkoordinator der Landesregierung ist, sprach nach einer gemeinsamen Probefahrt von einer wertvollen Pionierleistung für die Region. Das Projekt verdeutliche, welche zukunftsweisenden Ideen es für den öffentlichen Personennahverkehr im ländlichen Raum gebe, so Kralinski. Gerade auf dem Land, wo nicht jedes Dorf optimal mit ÖPNV bedient werden kann, könnten künftig fahrerlose Busse diese Versorgungslücke schließen, sagte Landrat Ralf Reinhardt. Hightech und ländlicher Raum würden sich nicht ausschließen, das Pilotprojekt in Wusterhausen sei dafür das beste Beispiel, erklärte Reinhardt.

Der autonom fahrende Bus pendelt derzeit in Wusterhausen mit einer Geschwindigkeit von maximal 15 km/h auf einer 3,5 Kilometer langen Strecke zwischen Bahnhof, Ortskern und Einkaufszentrum. Die Mitfahrt ist in der Probephase kostenlos. Im Rahmen des einjährigen Projekts, das auch für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert worden ist, soll die Akzeptanz und Praxistauglichkeit autonomer Fahrzeuge im normalen Straßenbetrieb untersucht werden. Projektpartner sind unter anderem die Technischen Universitäten Berlin und Dresden.

Weitere Informationen über das Projekt gibt es auf der Webseite www.autonv.de

Probefahrt Autonomer Bus

                                                                                                                                                                                                                                                Busbesichtigung: Ralf Reinhardt, Thomas Kralinski, Ulrich Steffen (v.l.n.r.)