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09.12.2019

Maßnahmen zur Verhütung der weiteren Ausbreitung von Windpocken

Derzeit gibt es vermehrt Fälle von Windpocken im gesamten Land Brandenburg.

An der Montessori-Schule in Neuruppin sind seit Ende November innerhalb der Zeitspanne von zwei Wochen bisher sechs Fälle von Windpocken bekannt geworden, davon betrifft dies einen Schüler aus dem Landkreis Oberhavel. Entsprechend der gesetzlichen Vorgaben sind in Absprache mit der Schulleitung Maßnahmen zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung der Windpocken eingeleitet worden. Das zuständige Ministerium wurde über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt.

Heute (09.12.2019) wurde bereits ein Teil der Schülerinnen und Schüler für diesen Tag vom Unterricht befreit. Ab morgen (10.12.2019) dürfen Schülerinnen und Schüler von Grund- und Oberschule die Montessori-Schule nicht besuchen, wenn sie ihren Impfschutz bzw. Antikörperschutz nicht nachweisen können bzw. nicht den ärztlichen Nachweis erbringen können, dass sie bereits Windpocken hatten. Dies wird auch entsprechend durch Mitarbeiter des Kreisgesundheitsamtes kontrolliert. Die Eltern sind über die Maßnahme durch die Schule informiert worden.

Sollten Kinder keine Immunität nachweisen können, dürfen diese aufgrund der 16-tägigen Inkubationszeit bis zu den Weihnachtsferien die Schule nicht besuchen.

Nach einer Windpockenerkrankung hat man lebenslangen Schutz, der sich in einem positiven Antikörpernachweis dokumentiert. Windpocken sind nicht immer harmlos, sondern können schwerwiegende Komplikationen nach sich ziehen. Deshalb sind zur Verhinderung der Verbreitung von Windpockenviren und weiterer Infektionsübertragungen umfassende Maßnahmen des Infektionsschutzes erforderlich.

Weitere Informationen zur Erkrankung enthält ein Merkblatt des Kreisgesundheitsamtes.