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22.01.2020

Sonderausstellung über die Geschichte des Flugplatzes Wittstock

Eine Sonderausstellung in den Kreismuseen Alte Bischofsburg in Wittstock dokumentiert die bewegte und zugleich spannende Geschichte des Wittstocker Flugplatzes.

Zunächst als Segelflugplatz genutzt, entstand ab 1937 im Nordosten der Stadt eine Fallschirmschule (mit Fliegerhorst), die erste in dieser Form. Zahlreiche junge Männer wurden hier während des Zweiten Weltkrieges für  den unmittelbaren Kriegseinsatz als Fallschirmschützen ausgebildet. Viele von ihnen überlebten diesen Krieg nicht.

Das Eintreffen der Roten Armee in der Region am 02.05.1945 bedeutete - knapp sechs Jahre nach Inbetriebnahme – das Ende der Schule. Wahrscheinlich ab Juni 1945 nutzte die sowjetische Armee die Anlage 49 Jahre lang als Militärflugplatz weiter.

Nach der Übernahme der Liegenschaft durch deutsche Behörden und mit der Beseitigung von Gefahren im Rahmen der Konversion, befindet sich heute auf dem Gelände des ehemaligen Flugplatzes ein Meer von Solarpanelen. Nur wenige markante Gebäude am Rande des früheren Flugfeldes erinnern noch an die militärische Geschichte, die vor rund 80 Jahren begann und vor 25 Jahren mit dem Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland endete.

Anhand von zahlreichen Originalen, Fotos und auch etlichen Filmsequenzen wird die ungewöhnliche Geschichte dieses besonderen Ortes erzählt.

Die Sonderausstellung "Vom Kriegstraining zur Energieerzeugung - Der Flugplatz Wittstock 1939 - 1945 - 1994 - 2019" ist noch bis zum 19.04.2020 in den Kreismuseen Alte Bischofsburg zu sehen.

PlakatFlugplatzausstellung