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30.01.2020

Seniorenbeirat infomiert sich bei den Ruppiner Kliniken

Der Seniorenbeirat des Landkreises ist am 23.01.2020 zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen.

Ganz bewusst fand das Treffen in den Räumen der Ruppiner Kliniken in Neuruppin statt, da die medizinische Versorgung im Landkreis ein Arbeitsschwerpunkt des Beirats in diesem Jahr sein wird.

Im Rahmen eines Gesprächs ließen sich die Mitglieder des Beirats von der Klinikleitung, vertreten durch Herrn Dr. Voth, Herrn Dr. Pietzner und der kommissarischen Pflegedienstleiterin, Frau Brandts, über aktuelle Themen informieren, etwa über die Bedeutung der Kliniken als Schwerpunktversorger, als Hochschulklinikum der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) sowie über die weitere Entwicklung der Kliniken.

Von den Mitgliedern des Beirats wurden auch etliche Fragen gestellt, wie beispielsweise zu den Aufgaben und Funktionen eines Krankenhauses mit Schwerpunktversorgung, zur Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ebenso Fragen zu den einzelnen Fachdisziplinen, zu Arbeitsabläufen und zur Finanzierung.

Die Ruppiner Kliniken mit dem ersten interdisziplinären Tumorzentrum im Land Brandenburg beschäftigen mehr als 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und versorgen jährlich rund 26.000 Patienten, verteilt auf 21 Fachdisziplinen.

Die Vorsitzende des Gremiums und Kreisseniorenbeauftragte, Sigrid Schumacher, unterstrich nach dem Treffen die wichtige Bedeutung der Kliniken gerade für Seniorinnen und Senioren im ländlichen Raum. „Krankenhäuser sind ein zentraler Bestandteil der Gesundheitsfürsorge und staatlichen Daseinsvorsorge. Besonders in einem Flächenlandkreis wie Ostprignitz-Ruppin (mit 39 Einwohnern pro Quadratkilometer, im Vergleich etwa zur Stadt Potsdam mit 944 Einwohnern pro Quadratkilometer) ist es wichtig, dass medizinische Einrichtungen wie die Kliniken für Senioren erreichbar sind“, sagte Schumacher. Die Entscheidung des Landkreises, die Ausbildung von Ärzten und Pflegekräften selbst in kommunaler Trägerschaft zu übernehmen, sei richtig und verdiene die volle Unterstützung der Politik, so die Kreisseniorenbeauftragte.

Zugleich zollte sie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ruppiner Kliniken Respekt und Anerkennung. „Es ist unvorstellbar, was diese Menschen für andere Menschen, denen es nicht so gut geht, tagtäglich leisten“, stellte Schumacher fest.

Kreisseniorenbeirat und Klinikleitung wollen den Kontakt weiter fortführen und den Informationsaustausch voranbringen. „Es ist uns wichtig, dass Seniorinnen und Senioren besser über die Angebote und Leistungen der Kliniken informiert werden. Davon profitieren alle“, erklärte die Beauftragte des Landkreises.

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