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25.02.2020

L18 Neuruppin-Herzsprung bleibt Landesstraße

Die umfangreichen Bemühungen des Landkreises Ostprignitz-Ruppin haben sich gelohnt: Die L18 von Neuruppin bis zur Autobahn-Anschlussstelle Herzsprung an der A24 bleibt endgültig eine Landesstraße und wird damit nicht zu einer Kreisstraße abgestuft.

Das ist ein Ergebnis eines ersten Gesprächs zwischen Landrat Ralf Reinhardt und dem Leiter des Landesbetriebs Straßenwesen, Herrn Edgar Gaffry, von Anfang Februar.

Bei dem Treffen wurde auch deutlich, dass die neue Landesregierung bei der Abstufung von Landesstraßen an der bisherigen Linie festhalten will. Dabei verweist der Landesbetrieb auf die bereits öffentlich bekannte Übersicht abzustufender Landesstraßen, die auch weiterhin Gesprächsgrundlage bleiben soll.

Der Landesbetrieb hat außerdem angekündigt, die Zustandsbewertungen der Landesstraßen mit Blick auf mögliche Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen dem Landkreis übergeben zu wollen. In einem nächsten Schritt sollen dann in Gesprächen einzelne Straßen erörtert werden, wobei der Fokus zunächst auf jenen Landesstraßen liegen soll, die in die Nachbarlandkreise führen. Der Landkreis hat schon in der Vergangenheit immer betont, dass es im Falle einer Übernahme von Landesstraßen ein vernünftiges Gesamtpaket geben muss. Dieses beinhaltet unter anderem auch den Bau von Radwegen.

Ob es am Ende der Gespräche zu einer einvernehmlichen Lösung mit dem Land kommen wird oder ob sich der Landkreis die Möglichkeit vorbehält, gegen die Abstufungsverfügungen den Rechtsweg zu beschreiten, kann derzeit noch nicht eingeschätzt werden.