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12.08.2020

Lichtgeschwindigkeit für den Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Landkreis liegt beim Breitbandausbau bestens in der Zeit

Die Arbeiten zum Glasfaserausbau im Landkreis Ostprignitz-Ruppin kommen gut voran. Davon konnte sich heute Landrat Ralf Reinhardt an der Astrid-Lindgren-Grundschule in Wusterhausen überzeugen. Die Schule liegt im ersten Ausbaucluster und wird damit eine der ersten Bildungseinrichtungen sein, die vom geförderten Breitbandausbau im Landkreis profitieren. Bereits in einem halben Jahr soll hier das schnelle Internet nutzbar sein. Insgesamt wird der Breitbandausbau im Landkreis mit 38 Millionen Euro gefördert, 3,8 Millionen Euro steuert der Landkreis selbst bei, die übrigen Mittel kommen von Land und Bund. Bis 2022 sollen 98 Prozent der Haushalte im Landkreis mit schnellem Internet von bis zu 1000 Mbit/Sekunde ausgestattet werden. Der Anschluss ist im Rahmen des geförderten Projektes kostenlos.

Daniel Zimmermann von der Deutschen Telekom, die für den Ausbau zuständig ist, berichtete auf dem Termin, dass der Ausbau trotz Corona gut im Zeitplan liege: „Im gesamten Landkreis kommen wir beim Glasfaserausbau zügig voran.“ Landrat Ralf Reinhardt betont, dass gerade Unternehmen und Schulen von dem enormen Bandbreitenzuwachs und dem Geschwindigkeitssprung profitieren werden. „Ich wünsche uns sehr, dass nach Aufbau und Installation der neuen Technik die Inbetriebnahme genauso schnell und reibungslos gelingt“, sagt Reinhardt, „noch kann leider nicht jeder in diesem größten Investitionsprojekt des Landkreises Ostprignitz-Ruppin an das neue Glasfasernetz angeschlossen werden. Wir werden aber alles daransetzen, dass im nächsten Schritt auch die grauen Flecken vom Bund für den Glasfaserausbau freigegeben werden." Hintergrund ist, dass um im Rahmen des Förderprogramms mit schnellem Internet ausgestattet zu werden der aktuelle Anschluss weniger als 30Mbit/Sekunde haben muss. So sollen insbesondere Haushalte von dem Förderprogramm profitieren, die bislang mit sehr langsamen Internet ausgestattet waren.

Beim Glasfaser-Ausbau wird die Leitung bis in die Wohnung oder ins Haus verlegt und endet erst hinter der Wohnungstür. Landkreis und Telekom haben deshalb Ende letzten Jahres alle betroffenen Haushalte angeschrieben und über die Möglichkeit des Breitbandausbaus informiert. Der Ausbau erfolgt indes freiwillig.

Für den Ausbau des Glasfasernetzes werden vorhandene Leitungswege, Schächte, Leerrohre oder Sammelkanäle genutzt. Tiefbauarbeiten finden nur dort statt, wo es nötig ist. Durch Einsatz des Trenching-Verfahrens, bei dem mit einer Maschine ein schmaler Streifen im Gehweg- oder Straßenbereich gefräst wird, können kurze Bauzeiten und damit geringe Belastungen für die Anwohner erzielt werden.

Zum Breitbandausbau in Ostprignitz-Ruppin hat der Landkreis eine Hotline eingerichtet: Unter der Telefonnummer 03391/ 688 6099 oder per Mail an breitbandausbau@opr.de können sich Bürgerinnen und Bürger über den Breitbandausbau informieren.

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