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10.12.2020

Landrat begrüßt Finanzierungsvereinbarung für RE6-Streckenausbau

Das Land Brandenburg und die Deutsche Bahn haben die Finanzierungsvereinbarung für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung des Streckenausbaus zwischen Neuruppin und Kremmen abgeschlossen. Damit wird der lang ersehnte nächste Schritt in Richtung Engpassbeseitigung beim RE6 ("Prignitz-Express") gemacht.

Bis zur Mitte der 2020er Jahre soll das RE6-Angebot auf zwei Züge pro Stunde zwischen Neuruppin und Kremmen/Hennigsdorf erweitert und somit die Bahnverbindungen insbesondere der Kreisstadt mit der Hauptstadt deutlich verbessert werden. Erforderlich dafür ist der teilweise zweigleisige Streckenausbau und die Schaffung neuer Begegnungsabschnitte. Für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung stehen nun fast 5 Millionen Euro an Landesmitteln zur Verfügung.

Landrat Ralf Reinhardt begrüßt die Finanzierungsvereinbarung zwischen Land und Bahn:

"Ich freue mich sehr, dass sich unser Einsatz beim RE6 gelohnt hat. Ich danke dem Land für die Unterstützung und hoffe sehr, dass es keine weiteren Verzögerungen bei den nächsten Etappen mehr geben wird. Umso wichtiger ist es jetzt, dass die Deutsche Bahn in ihrer neuen Struktur unter Beweis stellt, dass sie ein solches regionales Projekt zügig und gut abgestimmt in die Durchführung bekommt. Es darf keine Konkurrenz durch andere Projekte, knappe Planungsressourcen oder Bürokratie geben, sonst hätte die seit Oktober umgesetzte Zentralisierung bei der Bahn gleich mal eine 'Langsamfahrstelle' produziert. Wir brauchen dringend Stabilität und Zuverlässigkeit beim RE6, und das eigentlich schon seit gestern."