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14.01.2021

Landesregierung will bei der Impfstrategie nachsteuern

Das Land Brandenburg will im Kampf gegen COVID-19 das landesweite Impfen voranbringen und unter anderem die Zahl der mobilen Impfteams erhöhen, um möglichst schnell allen Alten- und Pflegeeinrichtungen im Land ein Impfangebot machen zu können. Das sind einige der Ergebnisse des gestrigen Impfgipfels der Landesregierung u.a. mit den Vertretern der Landkreise und kreisfreien Städte.

Landrat Ralf Reinhardt äußerte sich nach den Gesprächen mit der Landesregierung insgesamt positiv: "Es ist wichtig, dass Land und Landkreise in dieser schweren Krise eng zusammenarbeiten und dort nachjustiert wird, wo es es bisher noch hakt". Eine Vorab-Öffnung des Impfzentrums in Kyritz noch vor dem geplanten Start Anfang Februar wird es nach derzeitigem Stand aber nicht geben. "Gesundheitsministerin Nonnemacher hat auf organisatorische Gründe sowie die allgemein knappe Situation beim Impfstoff verwiesen, aber auch darauf, dass Ostprignitz-Ruppin bei den Impfmaßnahmen in den stationären Pflege- und Betreuungseinrichtungen durch den Einsatz mobiler Impfteams bereits an vorderster Stelle im Land Brandenburg stehe", so Reinhardt. Möglicherweise könnten schon in der kommenden Woche alle stationären Pflegeeinrichtungen im Landkreis mit der ersten Impfreihe versorgt sein. Der Landrat teilte weiter mit, dass außerdem die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) zugesagt habe, wegen des späten Impfstarts in Kyritz nach einer "mobil-stationären Lösung" zu suchen, um dennoch das Impfangebot erweitern zu können.

Im Landkreis sind seit Montag dieser Woche die ersten mobilen Impfteams des DRK mit Ärzten der KVBB im Einsatz, um Bewohnende und Mitarbeitende in Pflegeeinrichtungen zu impfen. Bis zum Sonnabend sollen nach DRK-Angaben rund 750 Menschen die erste COVID-19-Schutzimpfung erhalten haben.