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13.04.2021

Grundsteinlegung für das neue Arbeitslehregebäude der Pestalozzi-Schule in Neuruppin

Einen Mund-Nasen-Schutz, eine gebastelte Figur, Münzen und aktuelle Zeitungen sowie bunte, gemalte Frühlingsbilder legten die Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse der Neuruppiner Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule in eine Zeitkapsel, die bei der Grundsteinlegung für ihr neues Arbeitslehre-Gebäude am Dienstag in einem Stein vermauert wurde.

1,6 Millionen Euro investiert der Landkreis Ostprignitz-Ruppin in den Ersatznaubau, der auf einen Kreistagsbeschluss zurückgeht. Mit einer Summe von 905.400 Euro wird das Projekt von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes zur Verbesserung der Schulinfrastruktur gefördert. Bis zum Sommer 2022 soll der eingeschossige Bau, der direkt neben der denkmalgeschützten Turnhalle entsteht, fertiggestellt sein. Das Fach Wirtschaft-Arbeit und Technik (WAT) hat an der Schule mit dem sonderpädagigischen Förderschwerpunkt "Lernen" einen hohen Stellenwert, da in dem Fach vor allem praktische Kompetenzen erworben werden, die den Schülerinnen und Schülern auch für ihre spätere Berufstätigkeit hilfreich sein sollen. Denn hinter dem Begriff Arbeitslehre verbergen sich unter anderem Tätigkeiten wie das Arbeiten mit Holz und Metall, wozu auch der Gebrauch von Werkzeugen gehört. Auch die Schülerfirmen werden Platz in dem Neubau mit den drei großen Werkräumen finden. 

"Noch brauchen die Schülerinnen und Schüler der Pestalozzi-Schule ein wenig Phantasie, um sich anhand der bis heute gegossenen Bodenplatte und der ersten Wände, die gesetzt wurden, ihr neues Werkstatt-Gebäude vorstellen zu können", sagte Landrat Ralf Reinhardt, der gemeinsam mit der Kreistagsvorsitzenden Sigird Nau die Zeitkapsel bei der Grundsteinlegung mit Mörtel bedeckte. "Aber gleichzeitig können sie nun jeden Tag beobachten, wie ihr Neubau wächst."

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