Zur Startseite

Volltextsuche

 

Seiteninhalt

30.09.2021

Glasfaserausbau in Neustadt (Dosse), Wusterhausen/Dosse und Kyritz

Mehr Tempo und vor allem viel mehr Möglichkeiten bei digitalen Anwendungen - das sind nur einige der Vorteile, die der Breitbandausbau mit Glasfaser den Menschen auch im Landkreis Ostprignitz-Ruppin bieten kann. Im Rahmen der mit insgesamt 40 Millionen Euro größten Investition des Landkreises im hier von der Telekom ausgeführten Breitbandausbau, der durch Bund und Land erheblich gefördert wird, sind ab sofort die ersten etwa 1.400 Adressen und Haushalte in den Stadtgebieten von Neustadt (Dosse), Wusterhausen/Dosse und Kyritz erstmals an das schnelle Glasfasernetz angebunden. An diesen Orten sind nun Highspeed-Geschwindigkeiten im Internet von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde möglich.

Zu den Adressen, die jetzt auf die Datenautobahn abbiegen können, zählt auch die Prinz-von-Homburg-Schule in Neustadt (Dosse). Bisher war dort für die rund 700 Schülerinnen und Schüler beispielweise nur Einzelarbeit im Internet möglich, das Abspielen von Filmen aus dem Netz und das Abrufen digitaler Lernmaterialen nahezu ausgeschlossen. Künftig kann die Schule auf moderne Glasfasertechnik zurückgreifen und dabei alle Möglichkeiten, die das Internet für den Unterricht zu bieten hat, vollumfänglich und gemeinschaftlich nutzen. "Ich bin froh, dass wir in Ostprignitz-Ruppin beim Breitbandausbau verglichen mit anderen Regionen so weit vorne liegen. Wir nehmen die Gigabit-Glasfaser bereits in Betrieb, während andere noch nach Lösungen suchen", sagte Landrat Ralf Reinhardt bei einem Besuch der Prinz-von-Homburg-Schule gemeinsam mit Amtsdirektor Andreas Schumacher. Der amtierende Amtsausschussvorsitzende, der Breddiner Bürgermeister Reinhard Neumann, dankte dem Landrat für das Engagement im Bereich der digitalen Infrastruktur: "Wir können froh sein, einen jungen und aufgeschlossenen Landrat zu haben, der mit Glasfaser und der neuen Technik etwas anfangen kann", lobte Neumann.

Gefördert wird der Breitbandausbau derzeit nur für Adressen im Landkreis, die im Stichjahr 2016 über weniger als 30 Mbit pro Sekunde verfügten. Für diese Adressen bzw. den jeweiligen Eigentümer:innen, die auch vom Landkreis und von der Telekom angeschrieben wurden, ist das Verlegen der Glasfaser ins Haus kostenlos. Nur der Internettarif, der mit einem beliebigen Anbieter und unterschiedlichen Surfgeschwindigkeiten abgeschlossen werden kann, ist dann kostenpflichtig. "Bisher haben wir einen Rücklauf von etwa 67 Prozent der angeschriebenen Grundstückseigentümer:innen, die sich für einen kostenlosen Ausbau mit der Glasfaser entschieden haben. Ein Drittel der Haushalte fehlt noch, aber die Zeit wird knapp", betonte der Landrat in Neustadt (Dosse). Denn nur wer sich bis Ende Oktober 2021 für die Glasfaser entscheidet und im Fördergebiet liegt, kann das kostenlose Angebot in Anspruch nehmen. Danach werden für die gewünschte Verlegung der Glasfaser ins Haus bzw. auf das Grundstück rund 800 Euro fällig.

Ob die eigene Adresse im Fördergebiet liegt, kann auf einer Webseite der Telekom abgefragt werden. Den Link finden Sie auch auf unserer Startseite (www.opr.de), und dort unten rechts unter "Wirtschaft & Tourismus" (Beauftragung Breitbandausbau).

Für weitere Fragen rund um das Thema Breitbandausbau in OPR steht allen Bürgerinnen und Bürgern Herr Fechner aus dem Bau- und Umweltamt des Landkreises gerne zur Verfügung. Herr Fechner ist erreichbar unter Telefon 03391 / 688 - 6099 oder per E-Mail an breitbandausbau@opr.de . Bis zum Spätsommer 2022 soll der Glasfaserausbau im Rahmen dieser Förderung im Landkreis abgeschlossen sein. In einem weiteren Ausbauschritt, dem so genannten "Graue-Flecken-Programm", werden möglicherweise ab dem Jahr 2024 auch jene Adressen mit Gigabit-Internet über Glasfaser versorgt werden können, die jetzt noch nicht zum Zuge kommen dürfen - die entsprechenden Bundes- bzw. Landesfördermittel vorausgesetzt.

NeustadtGlasfaserKeller
Glasfaser in der Prinz-von-Homburg-Schule: Schulleiter Ronald Roggelin, Landrat Ralf Reinhardt, Daniel Zimmermann (Telekom), Amtsdirektor Andreas Schumacher (von links).