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08.01.2026

Katastrophenschutz-Leuchttürme als Anlaufstellen in Krisensituationen

Stromausfälle wie zuletzt in Berlin und auch andere Ereignisse zeigen, wie schnell das geregelte Leben aus den Fugen geraten kann. In Brandenburg wurden für den Fall von Krisen und Katastrophen für alle Bürger:innen zentrale Anlaufstellen geschaffen, die so genannten "Leuchttürme". In Ostprignitz-Ruppin gibt es insgesamt 18 davon. 

In jeder Stadt, Gemeinde und jedem Amt des Landkreises OPR gibt es mindestens einen Katastrophenschutz-Leuchtturm. Beispielsweise im Falle eines mehr als 48 Stunden dauernden Stromausfalls (Blackout) können die Leuchttürme als Anlauf- und Kontaktstellen für Hilfesuchende dienen. Sie werden von den Kommunen in bereits bestehenden Gebäuden betrieben und sind mit Notstrom versorgt. Neben Strom, etwa für das Aufladen von akkubasierten Endgeräten, gibt es in diesen Leuchttürmen unter anderem eine Heizung, Trinkwasser, die Möglichkeit des Aufwärmens von Speisen sowie eine Erste-Hilfe-Ausstattung. 

Eine Übersicht aller Leuchtturm-Standorte in Ostprignitz-Ruppin mit den jeweiligen Adressen beinhaltet ein Informationsflyer des Landkreises OPR, der heruntergeladen und ausgedruckt werden kann. Zu wissen, wo sich der nächstgelegene Katastrophenschutz-Leuchtturm befindet, kann im Fall der Fälle Zeit sparen und Ratlosigkeit vermeiden, da etwa bei Stromausfällen Internet und Telefon möglicherweise nicht funktionieren.

Darüber hinaus informiert die Webseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) über das richtige Verhalten in Krisensituationen.

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