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Geschichte


Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin liegt im Nordwesten des Bundeslandes Brandenburg und umfasst eine Fläche von 2527 Quadratkilometern. Damit ist Ostprignitz-Ruppin der flächenmäßig drittgrößte Landkreis Brandenburgs und der neuntgrößte Deutschlands. Zum Landkreis gehören zudem mit Wittstock/Dosse, Rheinsberg, Neuruppin, Fehrbellin und Heiligengrabe fünf der 100 flächenmäßig größten Gemeinden in der Bundesrepublik.

Im Westen grenzt Ostprignitz-Ruppin an die brandenburgische Prignitz, im Norden an den mecklenburg-vorpommerischen Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, im Osten an Oberhavel und im Süden an das Havelland (beide Brandenburg) sowie im Südwesten an den sachsen-anhaltischen Landkreis Stendal.

Kreisstadt und Dienstsitz der Kreisverwaltung ist die Fontanestadt Neuruppin, die ein bedeutendes kulturelles, politisches und wirtschaftliches Zentrum ist, das zudem als Bildungs- und Wissenschaftsstandort des Landkreises auch jungen Menschen perfekte Entwicklungs- und Enfaltungsmöglichkeiten bietet. 

Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin leben aktuell rund 98.800 Menschen (Stand 2021), was einer Bevölkerungsdichte von 39 Einwohnern pro Quadratkilometer entspricht. Zum Landkreis gehören drei Ämter, vier kreisfreie Städte und drei amtsfreie Gemeinden. Im Jahr 2018 wurde die langjährige Partnerschaft des Landkreises Ostprignitz-Ruppin mit dem Kreis Coesfeld (Nordrhein-Westfalen) auch vertraglich fixiert.

Gebildet wurde der Landkreis Ostprignitz-Ruppin im Dezember 1993 infolge der Kreisgebietsreform. Damals wurden auf Grundlage des Kreisneugliederungsgesetzes im Land Brandenburg die Altkreise Kyritz, Neuruppin und Wittstock zum neuen Landkreis Ostprignitz-Ruppin zusammengelegt.

Damit umfasst der heutige Landkreis Ostprignitz-Ruppin – mit den Altkreisen Neuruppin einerseits sowie Wittstock und Kyritz andererseits – zwei alte brandenburgische Landschaften, nämlich die bis 1524 selbständige Herrschaft der Grafen von Arnstein in Ruppin, die bis 1952 als Kreis fortbestand und die historische Landschaft der Prignitz, die 1815 in zwei bis 1952 existierende Kreise West- und Ostprignitz geteilt wurde. Die historisch gewachsenen Kreise wurden 1952 "zerschlagen". Aus der Ostprignitz wurden die Kreise Kyritz, Pritzwalk und Wittstock gebildet. Der Kreis Ruppin, seitdem Neuruppin, verlor Teile an Kyritz und Gransee. Eine völlige Wiederherstellung der historischen Kreise kam bei der Neugliederung des Landes Brandenburg 1993 nicht zustande. Es blieben jedoch trotz des "Abgangs" u.a. der Kreise Pritzwalk und Gransee die wesentlichen Teile der historischen Landschaften im neugebildeten Landkreis Ostprignitz-Ruppin erhalten.


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