Erfolgreicher hätte die Rückkehr an den Ort einer besonderen schulischen Ausbildung nicht laufen können. Mit etwa 12 Jahren war der mittlerweile im niedersächsischen Bad Eilsen lebende Schewe auf das Neustädter Internat gekommen, zum ersten Mal ganz von Zuhause weg. Inzwischen ist klar: Die einzigartige Kombination aus Schulunterricht und Reitsport im Rahmen des Projekts "Reiten in der Schule" hat sich im Laufe seiner bisherigen Karriere bezahlt gemacht. Erst im vergangenen Jahr sprang Schewe bei den Deutschen Meisterschaften zu Silber. Und weitere Erfolge werden sicherlich noch folgen...
Schon seit 2001 gibt es an der Prinz-von-Homburg-Schule das Projekt "Reiten in der Schule". Dieses erfolgt in Kooperation mit der Stiftung Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt sowie dem Landesverband Pferdesport Berlin-Brandenburg e.V.. Die Jugendlichen haben damit die bundesweit einmalige Möglichkeit, Reiten zu einem festen Bestandteil ihres Stundenplans zu machen. Ab der 7. Klasse werden die Schüler:innen gezielt in der Theorie und in der Praxis des Reitsports gefördert. Ein weiterer Vorteil: Schule, Gestüt und Internat sind alle fußläufig miteinander verbunden. Das spricht sich offenbar herum, denn inzwischen zieht das Neustädter Projekt nicht nur Jugendliche aus ganz Deutschland an, sondern auch aus anderen europäischen Ländern.
Die Prinz-Homburg-Schule ist eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe und einem Grundschulteil mit derzeit etwa 730 Schüler:innen in den Jahrgangsstufen 1 bis 13. Zum Jahresbeginn 2026 übernahm der Landkreis Ostprignitz-Ruppin vom Amt Neustadt (Dosse) die Trägerschaft der Schule sowie des Internats "Mühle Spiegelberg".
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