Landrat Ralf Reinhardt spricht mit Infrastrukturminister über den Prignitz-Express
Der Minister für Infrastruktur und Landesplanung, Detlef Tabbert, hat sich bei einem Treffen in Neuruppin mit Landrat Ralf Reinhardt über die Zukunft des Prignitz-Express (RE6) beraten. Erörtert wurde vor allem die zentrale Frage, wie der RE6 trotz aller planerischen und baulichen Verzögerungen zeitnah im Halbstundentakt zwischen Neuruppin und Berlin fahren könnte.
An dem Gedankenaustausch, um den der Landrat gebeten hatte, nahmen auch Dr. Ralf Böhme vom Infrastrukturbetreiber RegioInfra Nord-Ost (RIN) sowie der renommierte Eisenbahn- und Verkehrsberater Hans Leister teil.
Der Landkreis OPR setzt sich für eine nachhaltige Zwischenlösung ein, indem die bislang genutzte Ausweichstrecke über Löwenberg und Oranienburg parallel zur eigentlichen Stammstrecke über Kremmen weiter vom RE6 befahren wird. Minister Tabbert kündigte bei dem Treffen eine Prüfung an; Ergebnisse könnten bis zum Sommer dieses Jahres vorliegen.
Landrat Ralf Reinhardt äußert sich zuversichtlich: "Wir haben es mit einem sehr komplexen System zu tun, da sich der RE6 die Gleise auf dem Weg nach Berlin und zurück noch mit anderen Zügen teilen muss. Aber ich bin guter Dinge, dass sich eine Lösung für den von vielen Menschen in der Region lange herbeigesehnten Halbstundentakt finden lässt. Ich bin sehr dankbar, dass wir diesbezüglich auch die Unterstützung durch den Minister erhalten.“
Für den 9. März 2026 ist außerdem ein öffentlicher Runder Tisch zum Thema Halbstundentakt für den Prignitz-Express geplant, der in Neuruppin stattfinden soll.