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12.02.2026

RE6: Bauarbeiten zwischen Kremmen und Neuruppin verzögern sich weiter

Aufgrund des Winterwetters werden die Bauarbeiten auf der Stammstrecke des RE6 (Prignitz-Express) zwischen Kremmen und Neuruppin länger als geplant dauern. Wie die Deutsche Bahn dem Landkreis OPR mitgeteilt hat, ist eine Freigabe der Strecke vor dem 30. April 2026 nicht realistisch. Die Ausweichstrecke über Löwenberg wird deshalb länger vom RE6 genutzt. 

Laut Deutscher Bahn wirkt sich der Frost insbesondere auf erdnahe Bautätigkeiten aus. Zwar liefen einige der Arbeiten zur Sanierung des Eisenbahndamms zwischen Kremmen und Neuruppin in den letzten Wochen weiter, sofern dies die Witterung zuließ. Aber bestimmte Arbeitsschritte, wie beispielsweise der Kabeltiefbau, sind bei Frost und Schnee technisch nur eingeschränkt möglich. Ein Weiterbau kann erst dann erfolgen, wenn der Boden wieder frostfrei ist.

Vor diesem Hintergrund und unter Berücksichtigung der Wetterprognosen für die kommenden Wochen hält die Bahn eine Freigabe der RE6-Stammstrecke vor dem 30. April 2026 für nicht umsetzbar.  Mindestens bis zu diesem Datum wird der Prignitz-Express weiter auf der umsteigefreien Ausweichroute über Löwenberg und Oranienburg bis nach Berlin-Gesundbrunnen verkehren. Entlang der gesperrten Strecke bleibt es beim bestehenden Schienenersatzverkehr.

Wie die Deutsche Bahn außerdem mitteilt, wird der Umbau des Bahnübergangs in Kremmen über die L19/Ruppiner Chaussee auf Juli 2026 verschoben.

Die Bahndammsanierung auf der Stammstrecke des RE6 zwischen Kremmen und Neuruppin verzögert sich aufgrund der Witterung. Eine Wiedereröffnung der Strecke wird nach Angaben der Deutschen Bahn nicht vor dem 30. April 2026 möglich sein. © DB InfraGO AG
Die Bahndammsanierung auf der Stammstrecke des RE6 zwischen Kremmen und Neuruppin verzögert sich aufgrund der Witterung. Eine Wiedereröffnung der Strecke wird nach Angaben der Deutschen Bahn nicht vor dem 30. April 2026 möglich sein. © DB InfraGO AG

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