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02.03.2026

Gedenk- und Hinweistafel für Max Silberberg in Neuruppin enthüllt

Anlässlich des 148. Geburtstages von Max Silberberg ist am ehemaligen Geburtshaus in der heutigen Karl-Marx-Straße 15 in Neuruppin eine Hinweistafel enthüllt worden, die an das Schicksal des jüdischen Kaufmannes und Kunstsammlers erinnern soll. Max Silberberg wurde in Breslau von den Nationalsozialisten nach Theresienstadt verbracht und in Auschwitz ermordet. 

Die Initiatoren der Hinweistafel, Johannes Bunk und Prof. Dr. Günter Hommel, enthüllten das Objekt mit seinem Portrait und einem Text zu seiner Biografie. Ein QR-Code verweist auf die Webseite https://www.silberberg.neuruppin-erleben.de/ und bietet darüber hinaus weitere Informationen.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Nico Ruhle und einführenden Worten von Johannes Bunk und Prof. Dr. Günter Hommel wurden auch Blumen für Max Silberberg niedergelegt. Die Veranstaltung wurde von Sebastian Beeske mit jüdischer Musik umrahmt. Kulturamtsleiter Mario Zetzsche verkündete, dass er die zwei Engagierten - Herrn Bunk und Herrn Prof. Dr. Hommel - für den Franz-Bobzien-Preis der Stadt Oranienburg und der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen vorgeschlagen hat.

Vor der Einweihung der Gedenktafel hatte sich Monika Denes, eine Nachfahrin von Max Silberberg, bei Mario Zetzsche gemeldet und Objekte von Alfred und Gerta Silberberg für die Präsentation im Museum Neuruppin angeboten. Einen Transport hat das Museum bereits organisiert. Frau Denes wurde für dieses großzügige Angebot herzlich gedankt.

An der Einweihung nahmen zahlreiche Gäste teil, darunter auch Landrat Ralf Reinhardt, die Silberberg-Journalistin Giulia Bernardi und der Künstler Grigory Berstein, der im Anschluss seine Ausstellung im Kunstraum Neuruppin "Licht und Dunkel: Hommage an Max Silberberg" letztmalig präsentierte.

Eine Gedenktafel in der Neuruppiner Karl-Marx-Straße erinnert in Höhe des ehemaligen Magnet-Kaufhauses an den von den Nationalsozialisten umgebrachten jüdischen Kaufmann und Kunstsammler Max Silberberg, der in Neuruppin geboren wurde. An der Einweihungsfeier nahmen unter anderem Neuruppins Kulturamtsleiter Mario Zetzsche, Bürgermeister Nico Ruhle, Johannes Bunk, Landrat Ralf Reinhardt und als Mitinitiator Prof. Dr. Günter Hommel teil (von links nach rechts).  © Alexandra Weidmann
Eine Gedenktafel in der Neuruppiner Karl-Marx-Straße erinnert in Höhe des ehemaligen Magnet-Kaufhauses an den von den Nationalsozialisten umgebrachten jüdischen Kaufmann und Kunstsammler Max Silberberg, der in Neuruppin geboren wurde. An der Einweihungsfeier nahmen unter anderem Neuruppins Kulturamtsleiter Mario Zetzsche, Bürgermeister Nico Ruhle, Johannes Bunk, Landrat Ralf Reinhardt und als Mitinitiator Prof. Dr. Günter Hommel teil (von links nach rechts). © Alexandra Weidmann

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