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26.03.2026

Fachkräftetreffen: Prävention von Jugendkriminalität

Im Rahmen eines gemeinsamen Fachkräftetreffens kamen jüngst Schulsozialarbeiter:innen und Sozialarbeiter:innen aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit mit Vertreter:innen der Polizei zusammen, um ihre Zusammenarbeit weiter zu vertiefen und Strategien zur Prävention von Jugendkriminalität zu stärken.

Organisiert werden die regelmäßigen Fachkräftetreffen vom Team Jugendförderung des Amtes für Familien und Jugend. Das erste Treffen 2026 stand unter dem Motto „Kriminalprävention im Dialog: gemeinsam junge Menschen vor Straffälligkeit schützen“. Ziel war es, den fachlichen Austausch zu intensivieren, bestehende Kooperationsstrukturen zu reflektieren und neue Ansätze für eine noch engere Zusammenarbeit zu entwickeln. (Schul)Sozialarbeit und Polizei verfolgen dabei ein gemeinsames Anliegen: Jugendliche frühzeitig zu unterstützen, Risikofaktoren zu erkennen und Straffälligkeit durch präventive Maßnahmen zu verhindern.

Während der Veranstaltung wurden aktuelle Herausforderungen aus dem Schul- und Arbeitsalltag sowie aus der polizeilichen Praxis vorgestellt und diskutiert. In Arbeitsphasen tauschten die Fachkräfte Erfahrungen aus und erarbeiteten konkrete Ideen, wie Unterstützungsangebote besser abgestimmt und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen frühzeitig erreicht werden können.

Besonderer Fokus lag auf der Stärkung präventiver Angebote an Schulen. Schulsozialarbeit spielt hierbei eine zentrale Rolle, da sie niedrigschwelliger Ansprechpartner für Schüler:innen ist und frühzeitig Problemlagen erkennen kann. Die Polizei bringt ergänzend ihre Expertise im Bereich Prävention, Aufklärung und rechtliche Rahmenbedingungen ein.

„Die Zusammenarbeit zwischen Schulsozialarbeit und Polizei ist ein wichtiger Baustein, um Jugendliche zu schützen und ihnen positive Perspektiven zu eröffnen“, betonte Maria Schmidt, Teamleiterin des Bereiches Jugendförderung. Durch einen regelmäßigen Austausch könne Vertrauen aufgebaut und eine schnelle, abgestimmte Unterstützung ermöglicht werden. Erik Herrmann, Polizeidirektor der Polizeidirektion Nord: „Im Landkreis ist in der Vergangenheit vieles sehr gut gelaufen. Insbesondere die Sozialarbeiter:innen tragen dazu bei, dass Kinder und Jugendliche die Kurve kriegen."

Das Fachkräftetreffen wurde von allen Beteiligten als sehr konstruktiv bewertet. Die entwickelten Ideen sollen nun in die Praxis überführt und in zukünftigen Treffen weiterentwickelt werden. Ziel bleibt es, durch eine enge Kooperation präventiv zu wirken und junge Menschen auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten und straffreien Leben zu begleiten.

Kontakt: fachberatung-jugendfoerderung@opr.de

Gruppenfoto der Teilnehmenden des Fachkräftetreffens. © LK OPR
Gruppenfoto der Teilnehmenden des Fachkräftetreffens. © LK OPR

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