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17.04.2026

"Eine Investition für die nächsten 50 Jahre"

Offizieller Baubeginn für das geförderte "Graue Flecken"-Programm in Ostprignitz-Ruppin

Der geförderte Breitbandausbau beginnt im Landkreis, wie hier im Wittstocker Ortsteil Dossow. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von rund 92 Millionen Euro und soll in drei Jahren abgeschlossen sein. © LK OPR
Der geförderte Breitbandausbau beginnt im Landkreis, wie hier im Wittstocker Ortsteil Dossow. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von rund 92 Millionen Euro und soll in drei Jahren abgeschlossen sein. © LK OPR

In zahlreichen Städten und Dörfern im Landkreis OPR rollen jetzt und in den kommenden drei Jahren die Bagger, werden Straßen und Wege geöffnet, um Glasfasern für superschnelles Internet zu verlegen. Mit einem Gesamtvolumen von rund 92 Millionen Euro ist es eine der größten Investitionen aller Zeiten im Landkreis. In Dossow, Neustadt (Dosse) und Brunne erfolgte nun der symbolische Spatenstich.

"Der geförderte Breitbandausbau im Rahmen des so genannten ´Graue Flecken-Programms´ ist ein großer Kraftakt für alle Beteiligten und eine Investition für die nächsten 50 Jahre, die unseren Landkreis Ostprignitz-Ruppin zukunftsfähig macht“, betonte Landrat Ralf Reinhardt bei einer Rede anlässlich des offiziellen ersten Spatenstichs im Wittstocker Ortsteil Dossow, an dem unter anderem auch Wittstocks Bürgermeister Dr. Philipp Wacker, Ortsvorsteher Axel Manz, seine Stellvertreterin Josefin Siekerkotte sowie weitere Akteure dieses Mammutprojekts teilnahmen.

Symbolischer erster Spatenstich unter anderem mit Landrat Ralf Reinhardt und Wittstocks Bürgermeister Dr. Philipp Wacker sowie weiteren Projektbeteiligten in Dossow. © LK OPR
Symbolischer erster Spatenstich unter anderem mit Landrat Ralf Reinhardt und Wittstocks Bürgermeister Dr. Philipp Wacker sowie weiteren Projektbeteiligten in Dossow. © LK OPR

Von den rund 92 Millionen Euro, die für den geförderten Breitbandausbau im Landkreis OPR investiert werden, kommen 60 Prozent vom Bund, das Land übernimmt 35 Prozent der Kosten, und der Landkreis OPR trägt einen Eigenteil von fünf Prozent, also etwa 4,6 Millionen Euro.

Insgesamt ca. 18.200 Haushalte in 23 Städten und Gemeinden mit den zugehörigen Orts- und Gemeindeteilen sollen durch das Graue Flecken-Programm mit der modernen Glasfasertechnik versorgt werden. Dazu werden rund 1.460 Kilometer an Glasfaserinfrastruktur im Laufe der kommenden drei Jahre verbaut. Projektträger ist das Unternehmen Aconium, Hauptpartner für die erfolgreiche Bauausführung des Breitbandausbaus in OPR und die Erteilung der jeweiligen Aufträge an die Bauunternehmen ist die Firma epcan. Sie ist auch – neben dem Team Breitbandausbau bei der Kreisverwaltung OPR – Ansprechpartner für die Bürger:innen vor Ort.

Rund 1.460 Kilometer an Glasfaserinfrastruktur werden in den kommenden drei Jahren im Rahmen des geförderten Breitbandausbaus im Landkreis verbaut. Wer einen entsprechenden Auftrag der Firma epcan erteilt hat, bekommt die Glasfaser kostenlos bis ins Haus gelegt. Solange die beauftragten Baufirmen im Dorf tätig sind, können Grundstücke auch kurzfristig noch im Rahmen des Ausbauprogramms angeschlossen werden. © LK OPR
Rund 1.460 Kilometer an Glasfaserinfrastruktur werden in den kommenden drei Jahren im Rahmen des geförderten Breitbandausbaus im Landkreis verbaut. Wer einen entsprechenden Auftrag der Firma epcan erteilt hat, bekommt die Glasfaser kostenlos bis ins Haus gelegt. Solange die beauftragten Baufirmen im Dorf tätig sind, können Grundstücke auch kurzfristig noch im Rahmen des Ausbauprogramms angeschlossen werden. © LK OPR

Die feierliche Vertragsunterzeichnung zwischen dem Landkreis OPR und der Firma epcan erfolgte in Anwesenheit der Kreistagsvorsitzenden Sigrid Nau und des Amtsdirektor Andreas Schumacher in einem besonderen Rahmen, nämlich vor historischer Kulisse auf dem Gelände des Haupt- und Landgestüts in Neustadt (Dosse).

Andreas Schumacher lobte dabei die Arbeit der Kreisverwaltung, insbesondere die von Landrat Ralf Reinhardt. Der Landrat habe sich persönlich enorm engagiert und immer eine Antwort parat, erklärte der Amtsdirektor einer kurzen Rede. Ein Dankeschön richtete er auch an jene Menschen, die die Schippe in die Hand nehmen und dafür sorgen, dass die Leitungen für das schnelle Internet unter die Erde kommen.

Landrat Ralf Reinhardt unterzeichnet auf dem Gelände des Haupt- und Landgestüts in Neustadt (Dosse) den Vertrag mit der Firma epcan, die von Benedikt Mensing vertreten wurde. Das Unternehmen ist Hauptpartner für die erfolgreiche Bauausführung des Breitbandausbaus in unserem Landkreis. © LK OPR
Landrat Ralf Reinhardt unterzeichnet auf dem Gelände des Haupt- und Landgestüts in Neustadt (Dosse) den Vertrag mit der Firma epcan, die von Benedikt Mensing vertreten wurde. Das Unternehmen ist Hauptpartner für die erfolgreiche Bauausführung des Breitbandausbaus in unserem Landkreis. © LK OPR

Glasfaser bietet mit bis zu 2.500 Mbits/Sekunde die derzeit schnellste und stabilste Internetverbindung, damit ideal beispielsweise für Streaming, Gaming und Homeoffice. Bereits vor einigen Jahren wurde der geförderte Breitbandausbau vom Landkreis OPR in Angriff genommen, damals mit dem "Weiße Flecken"-Programm. Damit konnten Grundstücke mit Glasfaser versorgt werden, wo bisher so gut wie kein Internet möglich war.

Mit dem nun baulich startenden "Graue Flecken"-Programm können die Gebiete im Landkreis OPR kostenlos mit Breitband ausgestattet werden, in denen bisher nur eine maximale Internetgeschwindigkeit von 200 Mbit/Sekunde möglich war. Voraussetzung für die Teilnahme am geförderten kostenlosen Breitbandausbau ist ein entsprechender Auftrag bei der Firma epcan.

Grundstücke in Gebieten, in denen in der Vergangenheit bereits ein Breitbandausbau erfolgte oder dies geplant ist, können leider an diesem Ausbauprogramm nicht teilnehmen.

Vor historischer Kulisse auf dem Gelände des Neustädter Haupt- und Landgestüts informiert Landrat Ralf Reinhardt über den geförderten Breitbandausbau, der Highspeed-Internet auch im ländlichen Raum möglich macht. © LK OPR
Vor historischer Kulisse auf dem Gelände des Neustädter Haupt- und Landgestüts informiert Landrat Ralf Reinhardt über den geförderten Breitbandausbau, der Highspeed-Internet auch im ländlichen Raum möglich macht. © LK OPR

Einen wichtigen Hinweis für Bürger:innen, die bisher noch unschlüssig waren, gab Landrat Ralf Reinhardt dann beim letzten symbolischen Spatenstich des Tages, in Brunne in der Gemeinde Fehrbellin, gemeinsam mit Bürgermeister Mathias Perschall weiter: "Solange sich in Ihrem Ort noch die Baufirmen befinden, die im Auftrag der Firma epcan die Glasfaserkabel verlegen, so lange können Sie auch noch im letzten Augenblick auf den Zug des kostenlosen Ausbaus aufspringen und sich die Glasfaser für Highspeed-Internet ins Haus legen lassen. Notwendig dazu ist aber eine rasche Auftragserteilung direkt bei epcan oder bei unserem Team Breitbandausbau in der Kreisverwaltung. Bitte nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit, damit unsere Zukunftsinvestition auch bei Ihnen zu Hause und für Sie kostenlos ankommt."

Brunne könnte übrigens schon bald einer der ersten Orte im Landkreis OPR sein, in dem die neue Glasfaserinfrastruktur im Rahmen des neuen Ausbauprogramms in Betrieb gehen und auch genutzt werden kann. Die Tiefbauarbeiten konnten bereits vor dem offiziellen Spatenstich abgeschlossen werden.

Haben Sie noch Fragen?

Das Team Breitbandausbau des Landkreises OPR hilft gerne weiter. Telefonisch unter 03391 / 688 - 1070 bzw. 1071 oder per E-Mail an breitbandausbau@opr.de.

Symbolischer erster Spatenstich auch in Brunne, obwohl hier die Ausbauarbeiten schon abgeschlossen werden konnten und das superschnelle Internet voraussichtlich bald genutzt werden kann. Neben Landrat Ralf Reinhardt und weiteren Projektbeteiligten nahm auch Fehrbellins Bügermeister Mathias Perschall (links im Bild) den Spaten für die Fotografen in die Hand. © LK OPR
Symbolischer erster Spatenstich auch in Brunne, obwohl hier die Ausbauarbeiten schon abgeschlossen werden konnten und das superschnelle Internet voraussichtlich bald genutzt werden kann. Neben Landrat Ralf Reinhardt und weiteren Projektbeteiligten nahm auch Fehrbellins Bügermeister Mathias Perschall (links im Bild) den Spaten für die Fotografen in die Hand. © LK OPR


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