Andacht im Übergangswohnheim in Flecken Zechlin
Im Übergangswohnheim in Flecken Zechlin fand am Dienstag, 5. Mai 2026, eine Andacht statt. Diese wurde aus aktuellen Anlass auch genutzt, um des Toten zu gedenken, der am vergangenen Wochenende in einem Waldstück gefunden worden war.
In würdevoller Atmosphäre waren Bewohner:innen und Mitarbeitende des Übergangswohnheimes sowie Vertreter:innen des Landkreises OPR zusammen gekommen, um gemeinsam innezuhalten. Auch Horst-Rainer Maranke, Ortsvorsteher von Flecken Zechlin, nahm an der Andacht teil, der Bürgermeister hatte hingegen aus Zeitgründen kurzfristig abgesagt.
Die Andacht wurde von Pfarrer Jann-Albrecht Branding, Pfarrer des zuständigen evangelischen Pfarrbereichs Zühlen-Zechliner Land, gemeinsam mit der Wittstocker Superintendentin Carola Ritter gestaltet.
Aus gegebenem Anlass stand im Mittelpunkt der Andacht das gemeinsame Innehalten, das Gedenken sowie das Mitgefühl für die Angehörigen des bisher nicht einwandfrei identifizierten Toten. Die musikalische Begleitung verlieh der Andacht einen besonderen Rahmen und ermöglichte es vielen Anwesenden, ihre Anteilnahme auf persönliche Weise auszudrücken. In Momenten der Stille wurde deutlich, wie sehr ein solcher Verlust auch die Gemeinschaft im Wohnheim sowie die Gäste bewegt.
Im Anschluss an die Andacht wandte sich Landrat Ralf Reinhardt mit persönlichen Worten an die Anwesenden. Er betonte, dass es sich aktuell um eine schwere und belastende Situation handele, auch wegen der Ungewissheit für die Familie. Zugleich hob er hervor, wie wichtig es gerade in solchen Momenten sei, als Gemeinschaft zusammenzustehen.
Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin spricht hiermit den Angehörigen des Verstorbenen sein tief empfundenes Mitgefühl aus.