Identität des Toten aus dem Wald bei Flecken Zechlin eindeutig geklärt
Die in einem Waldgebiet bei Flecken Zechlin Anfang des Monats aufgefundene leblose Person ist nach Polizeiangaben durch die Rechtsmedizin eindeutig identifiziert worden. Es handelt sich um den seit Januar 2026 vermissten 26-Jährigen Ukrainer aus dem Übergangswohnheim in Flecken Zechlin.
Die genaue Todesursache wird von der Polizei noch ermittelt. Die Polizei bittet darüber hinaus, Bilder und personenbezogene Daten des Vermissten aus Veröffentlichungen zu entfernen.
Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin spricht den Angehörigen sein aufrichtiges Mitgefühl aus. Den Eltern des Mannes wird – wie auch in den zurückliegenden Monaten nach seinem Verschwinden - psychologische Unterstützung angeboten. Eine Trauma-Pädagogin ist vor Ort, um der Familie zur Seite zu stehen. Wenige Tage nach Auffinden des Toten fand im Übergangswohnheim eine Andacht statt, um gemeinsam innezuhalten. Die Andacht wurde von Pfarrer Jann-Albrecht Branding gemeinsam mit der Wittstocker Superintendentin Carola Ritter gestaltet.
Der Ukrainer hatte am 2. Januar 2026 das Übergangswohnheim verlassen, am darauffolgenden Tag erstatteten die Eltern eine Vermisstenanzeige bei der Polizei. Kurz darauf wurden in der Umgebung unter winterlichen Bedingungen Suchmaßnahmen eingeleitet, an denen sich neben Kräften der Polizei unter anderem auch Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Flecken Zechlin beteiligten. Im Rahmen der Suche kam zudem eine Drohne in dem Gebiet rund um Flecken Zechlin zum Einsatz, jedoch ohne Erfolg, ebenso wie die zahlreichen Aufrufe mit Bildern des Vermissten in der Öffentlichkeit.
Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin dankt an dieser Stelle der Polizeiinspektion Ostprignitz-Ruppin, der Polizeidirektion Nord sowie der Freiwilligen Feuerwehr Flecken Zechlin – einschließlich des stellvertretenden Kreisbrandmeisters und der eingesetzten Kamerad:innen – ausdrücklich für den engagierten und schnellen Einsatz sowie die professionelle Zusammenarbeit.