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Mehr als 200 Neuruppiner:innen haben am Sonnabend vor der Kulturkirche an einer Kundgebung teilgenommen, die sich gegen Rassismus, Hetze und Demokratiefeindlichkeit richtete. Dazu aufgerufen hatte das Aktionsbündnis "Neuruppin bleibt bunt". 

Anlass für die Kundgebung war ein in der Nähe der Kulturkirche aufgebauter Infostand der rechtsextremistischen Kleinstpartei Dritter Weg. Laut dem brandenburgischen Verfassungsschutz ist die neonationalsozialistische Prägung der Partei bereits in ihrem Grundsatzprogramm erkennbar und zeige deutliche Parallelen zu dem der verbotenen NSDAP. Sowohl das offenbarte rassistische Menschenbild als auch die revisionistischen Gebietsansprüche belegten beispielhaft den verfassungsfeindlichen Charakter der Partei, so der Verfassungsschutz.

Neuruppins Bürgermeister Nico Ruhle und Landrat Ralf Reinhardt appellierten in Redebeiträgen, dass es wichtig sei, weiter öffentlich Haltung zu zeigen, dem Rechtsextremismus entschieden entgegenzutreten und die Demokratie zu schützen. Organisator Martin Osinski sagte, der Dritte Weg sei in Neuruppin nicht willkommen.

Unterstützt wurde die Kundgebung unter anderem von den "Omas gegen Rechts", die die Teilnehmenden mit Brötchen, Keksen und Kaffee vorzüglich versorgten.   

Mehr als 200 Menschen demonstrierten vor der Kulturkirche in Neuruppin gegen Rechtsextremismus. Dazu aufgerufen hatte das Aktionsbündnis Neuruppin bleibt bunt. © LK OPR
Mehr als 200 Menschen demonstrierten vor der Kulturkirche in Neuruppin gegen Rechtsextremismus. Dazu aufgerufen hatte das Aktionsbündnis Neuruppin bleibt bunt. © LK OPR

17.05.2026 
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