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Einbürgerungsfeier in der Neuruppiner Kreisverwaltung
Im Rahmen einer Feierstunde im Großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung in Neuruppin haben elf Menschen aus Bulgarien, Pakistan, Irak, Kosovo, Kamerun, Costa Rica sowie der Türkei ihre Einbürgerungsurkunde erhalten. Damit sind sie von nun an deutsche Staatsbürger:innen – mit allen Rechten und Pflichten.
Landrat Ralf Reinhardt begrüßte die neuen Staatsbürger:innen in einer Rede und erinnerte dabei unter anderem auch an die Werte des Grundgesetzes, die es zu achten und zu schützen gelte: "Sie haben eigene und unterschiedliche Biografien. Jeder und jede von Ihnen hat persönliche Gründe, in Deutschland zu leben. Deutschland ist ein demokratisches, freies und soziales Land. Jeder Mensch in seiner Einzigartigkeit kann sich bei uns entwickeln, sofern er die Grundsätze unseres Grundgesetzes akzeptiert und auch lebt."
Gemäß § 10 des Staatsangehörigkeitsgesetzes wurde das feierliche Bekenntnis auf das Grundgesetz abgelegt:
"Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte."
Den Abschluss des offiziellen Teils der Einbürgerungsfeier bildete das gemeinsame Singen der deutschen Nationalhyme, musikalisch begleitet durch Mitglieder der Kreismusikschule OPR. Im Anschluss blieb noch Zeit für das eine oder andere Gespräch sowie einen kleinen Snack.
Die neuen deutschen Staatsbürger:innen sind in ganz unterschiedlichen Berufen tätig oder absolvieren derzeit noch eine Ausbildung. Die nächste Einbürgerungsfeier ist für September 2026 geplant. Bislang wurden in diesem Jahr im Landkreis OPR 52 Menschen eingebürgert, im Jahr davor waren es insgesamt 193 Personen, die die deutsche Staatsbürgerschaft erhielten.