Seit dem 1. Juli 2026 werden in der früheren Geburtsklinik Menschen mit psychosomatischen Erkrankungen und chronischen Schmerzen behandelt – sowohl vollstationär als auch tagesklinisch. Für den Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes investierte das ukrb 2,6 Millionen Euro.
Die Klinik für Psychosomatik und Schmerzmedizin behandelt funktionelle und somatoforme Störungen, chronische Schmerzstörungen wie Rücken-, Kopf- und Nervenschmerzen, Depressionen sowie Belastungsstörungen bei schweren körperlichen Erkrankungen.
Die Leitung übernimmt Dr. med. Juliane Pieper, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie. Die Neuruppinerin studierte in Rostock Medizin und ließ sich an der Charité in Berlin zur
Fachärztin ausbilden. Seit 2021 leitet sie die Schmerzambulanz am ukrb. Die bisherige Sektion für Psychosomatik wird nun zur eigenständigen Klinik.
Die Räume in Haus K wurden nach einem therapeutischen Konzept umgestaltet. Licht, natürliche Farben und Holzoptik schaffen Strukturen, die Orientierung geben und die Genesung unterstützen. Im Erdgeschoss befinden sich neben Einbett- und Zweibettzimmern auch Räume für Kunst-, Musik- und Bewegungstherapie sowie Räume für Gespräche und gemeinsame Mahlzeiten.
Eine Schmerztherapie dauert im Schnitt drei Wochen, eine psychosomatische Therapie zwischen sechs und acht Wochen.
Weitere Informationen auf der ukrb-Webseite des Fachbereichs Schmerzmedizin