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31.08.2026

Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst endet

Nach den Erfahrungen der COVID-19-Pandemie wurde der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) als gemeinsame Initiative von Bund und Ländern im Jahr 2020 auf den Weg gebracht.

Für den Zeitraum von 2021 bis 2026 wurden Fördermittel der EU und des Bundes zur Umsetzung des Pakts für den ÖGD mit dem Ziel, die Gesundheitsämter in Deutschland strukturell, personell und digital zu stärken, ausgereicht. Hierzu wurden neben Maßnahmen u. a. zum Personalaufbau und zur Schaffung zukunftsfähiger Strukturen auch solche zur Digitalisierung gefördert.

Von den bundesweit insgesamt bereit gestellten 4 Mrd. Euro des Pakts ÖGD wurden 800 Mio. Euro für das Thema „Digitales Gesundheitsamt“ ausgeschüttet. Auch unser Landkreis hat für dieses Thema Mittel erhalten und vollständig nutzen können.

Mit gezielten förderfähigen Modellvorhaben wurden infrastrukturelle, ausstattungstechnische und arbeitsspezifische Standards realisiert bzw. gehoben:

  • Digitale Aufnahme von Arbeitsprozessen (Prozessdokumentation) zur Verbesserung von Verwaltungsprozessen
  • Erweiterung und Modernisierung von Fachsoftware
  • Beschaffung von neuer Hardware für Mitarbeitende und im Bürgerservice
  • Stärkung der IT-Sicherheit
  • Prozessautomatisierung
  • Digitalisierung von Schriftgut (Aktendigitalisierung)
  • Einführung einer elektronischen Aktenführung (e-Akte)
  • Bereitstellung elektronischer Anträge (e-Anträge) mittels Formularassistent

Die Digitalisierung unsers Gesundheitsamtes wird auch nach dem Ende des Förderprogramms am 31.08.2026 fortschreiten. So sollen weitere Prozesse transformiert, der Internetauftritt unseres Gesundheitsamtes aktualisiert und weitere e-Anträge veröffentlicht werden.

Hinweis zur EU-Finanzierung:

Dieses Vorhaben wurde im Rahmen des deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) durch die Europäische Union über die Aufbau- und Resilienzfazilität (NextGenerationEU) kofinanziert.

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