Stadt der drei Seen bleibt staatlich anerkannter Erholungsort
Nach einer Novellierung des brandenburgischen Kurortgesetzes muss das zuständige Wirtschaftsministerium alle zehn Jahre überprüfen, ob die Anforderungen an diese Anerkennung noch erfüllt sind.
Wirtschaftsministerin Martina Klement dankte allen Beteiligten für die erfolgreiche Rezertifizierung. Lindow habe unter Beweis stellen können, ein besonderer Ort für Erholungssuchende zu sein. Dazu habe nicht nur das ausgeschilderte Netz an Wander- und Radwegen beigetragen, sondern auch Attraktionen wie ein Achtsamkeitspfad am Wutzsee oder die Klosterruine als Sehenswürdigkeit. Aber auch mit den Gesundheitsangeboten der Salus-Kliniken habe Lindow wieder überzeugen können. "Ich werde die Angebote, die die Stadt der drei Seen zu bieten hat, sicherlich mal ausprobieren. Ich bin nicht das letzte Mal hier gewesen", versprach die Ministerin. Und Bürgermeister Rönnefahrt lud Martina Klement ganz offiziell zu einem weiteren Besuch ein.
Landrat Ralf Reinhardt blickte in einer kurzen Festrede auf seine eigene Biographie zurück, die ebenso mit Lindow und vor allem mit der Sportschule am Wutzsee in Verbindung steht. "An Erholung war kaum zu denken, als ich vor etlichen Jahren in Lindow meine Trainergrundausbildung absolvieren durfte. Wir mussten damals ziemlich schuften. Umso mehr freue ich mich nun, an einen anerkannten Ort der Erholung zurückkehren zu dürfen." Seine große Anerkennung gelte dabei der mit viel Aufwand geleisteten Arbeit, um erneut die staatliche Anerkenung zu erlangen. Lindow bleibe damit auch künftig ein wertvoller Teil der Tourismusregion Brandenburgische Seenplatte, betonte der Landrat.