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19.03.2026

Geförderter Breitbandausbau geht in OPR in die Bauphase

Im Landkreis OPR werden die Voraussetzungen für das superschnelle Internet der Zukunft weiter geschaffen. Derzeit startet die Bauphase des "Graue-Flecken-Programms", der offizielle erste Spatenstich mit Landrat Ralf Reinhardt erfolgt am 16. April 2026 an drei Orten, nämlich in Wittstock/Dosse, Neustadt (Dosse) sowie im Fehrbelliner Ortsteil Brunne. 

Erst vor wenigen Jahren konnte das "Weiße-Flecken-Programm" erfolgreich abgeschlossen werden, bei dem die Deutsche Telekom im Landkreis OPR federführend war. Damals wurden solche Gebiete mit Glasfaserkabeln versorgt, in denen Internet – wenn überhaupt – nur mit sehr langsamen Geschwindigkeiten von bis zu 30 Mbit pro Sekunde möglich war. Auch dieses Programm wurde staatlich gefördert.

Beim jetzt beginnenden "Graue-Flecken-Programm" liegt die Breitbandschwelle bei 200 Mbit pro Sekunde. Sofern kein eigenwirtschaftlicher Ausbau erfolgt oder geplant ist, kann das Glasfaserkabel für das Highspeed-Internet kostenlos bis ins Haus gelegt werden. Diese Bauarbeiten, die jetzt beginnen, übernimmt im Landkreis OPR die Firma "epcan". Für die anschließende Nutzung von Internet gelten die Tarife des jeweiligen Anbieters.

Deutschland muss in den Glasfaserausbau unbedingt weiter investieren, um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben. Eine rein marktgetriebene Lösung wird insbesondere in Flächenlandkreisen nicht ausreichen. Denn der eigenwirtschaftliche Ausbau konzentriert sich naturgemäß auf wirtschaftlich attraktive Gebiete. Ländliche Regionen werden dadurch abgehängt, deshalb benötigen diese ergänzende Förderprogramme – wie eben jetzt mit dem "Graue-Flecken-Programm".

Wo bereits gefördert ausgebaut wurde, etwa im Rahmen des "Weiße-Flecken-Programms", oder ein eigenwirtschaftlicher Breitbandausbau erfolgt ist oder noch erfolgen soll, kann es leider keinen weiteren geförderten Ausbau geben.

Lohnt sich der Breitbandausbau überhaupt? Die Versorgung mit Glasfasern ist gerade im ländlichen Raum mit großem Aufwand, organisatorisch wie finanziell verbunden. Für den Landkreis OPR handelt es sich um die bisher größte Investitionsmaßnahme, aber am Ende wird sich der Breitbandausbau für alle Beteiligten auszahlen. Zum Beispiel für die Wirtschaft in OPR: Die Lage an der A24 bietet enormes Potenzial für Logistikunternehmen. Voraussetzung dafür ist jedoch eine verlässliche Glasfaseranbindung.

Die Corona-Zeit hat außerdem gezeigt, wie schnell die bisherigen Kupfernetze an ihre Grenzen stoßen. Digitale Arbeitsmodelle, Streaming, Cloud-Dienste und digitale Verwaltung sind dauerhafte Entwicklungen, die hyperschnelle und belastungsfähige Datenverbindungen benötigen. Und nicht zu vergessen: Glasfaser steigert Immobilienwerte und die Standortattraktivität.

Haben Sie noch Fragen zum "Graue-Flecken-Programm" oder gibt es vor Ort Probleme, die gelöst werden müssen?

Dann wenden Sie sich gerne an das Projektteam Breitband beim Landkreis OPR. Erreichbar ist das Team unter den Hotline-Nummern 03391 / 688 -1070 bzw. 1071. Sie können aber auch eine E-Mail schreiben an breitbandausbau@opr.de.

Aufgrund der großen Nachfrage können Wartezeiten entstehen. Das Projektteam Breitband bittet deshalb um Verständnis und etwas Geduld bei der Bearbeitung der Anfragen. 

Im Landkreis OPR wird weiter in den Breitbandausbau mit Glasfaser für Highspeed-Internet investiert. Der feierliche erste Spatenstich für das neue Ausbauprogramm wird am 16. April 2026 in Wittstock/Dosse, Neustadt (Dosse) und im Fehrbelliner Ortsteil Brunne stattfinden. © LK OPR
Im Landkreis OPR wird weiter in den Breitbandausbau mit Glasfaser für Highspeed-Internet investiert. Der feierliche erste Spatenstich für das neue Ausbauprogramm wird am 16. April 2026 in Wittstock/Dosse, Neustadt (Dosse) und im Fehrbelliner Ortsteil Brunne stattfinden. © LK OPR

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